Norbert regt sich auf vom 12.4.
über
Ostern 04 oder wie man das katholische Paderborn mit Anlauf besucht...
Warum sollte man vier Tage zu Hause bleiben, entspannen und einfach mal die Seele baumeln lassen, wenn man auch nach Bayern fahren kann und die katholische Welt unsicher machen kann. Und so entschloss man sich zusammen mit seiner eigentlich ausserfussballerischen sozialen Bezugsgruppe zu einem kleinen Trip in die Heimat von Becks (äh, nein, nicht nach Bremen ;-)) und besuchte so die Gemeinde Altötting.
Man und Frau buchten schön locker Schlafwagen, während sich der gemeine Pöbel, bestehend aus einem Schalke-Assi, einem Lokalrivalensympathisanten, Pectoris und Becks, auf den Sitzplätzen gemütlich :-) machte.
Gewisse Dinge bei der Deutschen Bundesbahn haben dann ja doch was. So auch ein Schlafwagenabteil. Eigene Dusche, eigenes WC, dazu zwei Flaschen Wasser und folgender Anfangsdialog mit dem Schaffner. "Schön guten Abend, kann ich ihre Fahrkarten sehen?" *reichrüber* "Oh ja, Sie kommen um 7:05 Uhr in München an, wann wollen Sie denn morgen früh geweckt werden für das Frühstück?" *entsetztesgesicht* "Ääääh, ja, ab wann gibt es denn Frühstück?" "Ab drei Uhr, Sie möchten also um 2:30 geweckt werden?" "Ääää, nicht wirklich, mhmmm. Ich glaube, Sie können uns um sechs wecken."
Der Rest der Fahrt wurde dementsprechend erstklassig verschlafen und erstklassig diniert. Zwar durfte die Survivorklasse noch kurz zum Schlummertrunk vorbei kommen, aber dann wollte die Luxusklasse auch unter ihresgleichen bleiben. ;-)
Eine kleine Anekdote eines Survivors noch am Rande. Dieser hatte doch Schlafprobleme und kam irgendwann des Nachts auf die Idee, einen Kaffee und Gesprächspartner im Speisewagen zu suchen. Nur leider hatte er die Rechnung ohne den Wirt gemacht, welcher ihn nach erfolgter Bezahlung vor die Tür setzte, da das Restaurant bereits für das Frühstück besetzt wurde.
Lieber Fanladen. Bitte bereits jetzt einen solchen Zug für unsere Auswärtsfahrt zum UEFA Cup Spiel bei Dynamo Tiflis in der Saison 08/09 (ein Jahr später wollen wir immerhin Deutscher Meister werden...) buchen! Der FC42 nimmt hiermit bereits einen Schlafwagen komplett ab. Liebe Mitglieder, die genaue Abteilaufteilung machen wir dann jedoch erst in der Saison 07/08.
In München angekommen, war man wohlgenährt und relativ ausgeschlafen, während unsere Survivor doch etwas müde aus den Augen guckten.
Ab in die Regionalbahn, welche ausser einem spuckenden Klo keine wirklichen Besonderheiten aufwies. Naja, der Bahnsteig war noch ganz nett, hat Albi doch in München ein Last Minute Reisebüro, von dem er uns noch nix erzählt hat, und die Raucherecken werden auch immer verschämter. Da ich diesmal Fotos gemacht habe, liefere ich euch noch einen Fotobeweis.
Bayern erweist sich doch immer wieder als flacher als mein Vorurteilsdenken wahr haben will. Und so ging es über Felder mit unzähligen Hasen und über Dorfen (kreativer Name für ein Dorf, oder?) nach Oberbayern. Preisfrage: Warum Oberbayern, wenn es nicht wirklich höher liegt? Oder liegt Niederbayern niedriger? Antworten bitte an unten angegebene Mailadresse.
In Mühldorf durften wir dann die Deutsche Bahn verlassen und die Bequemlichkeit eines Renault Scenic mit sieben Personen und Gepäck geniessen. Ehrlich gesagt: Das ist dann auch für so ein Auto zu viel. Immerhin wurden wir aufgeklärt, dass Oberbayern das Zentrum der bayrischen Kultur sei und dass das Kennzeichen PAN für "Pass Auf Niederbayer" steht. Gut, Burgkirchen ist nur 20 km entfernt und kurze Zeit später konnten wir es uns beim Autohaus Bachmeier bequem machen.
Bekanntschaft mit Willy gemacht, Haus besichtigt, "Ultra Szene Poppenbüttel"Plakat aufgehängt und ein bisschen die Umgebung erkundet. Kurz bei einer Wirtschaft eingekehrt und sich die Frage gestellt, warum es eigentlich dunkles Weisses, aber nicht helles Schwarzes gibt.
Und dann kam sie. Die Gastmutter M., welche den Spruch "Es gibt keine Folter, nur Zwangsernährung" so liebevoll zelebrierte, dass meine Diätpläne einen herben Rückschlag erhielten und das Ziel "Zweistellenbeimgewicht" auf das Jahr 2006 verschoben wurden. Bayrischer Krustenbraten in rauen Mengen füllte unsere Teller und irgendwie kam man nie dazu, diesen leer zu essen, schon fand sich wieder neues leckeres Essen auf unserem Teller. Hatte irgendwie was von Schlaraffenland.
Dieses Essen musste man erstmal verdauen und so stattete man der Stadt Burghausen einen Besuch ab. Hatte ich bei meinem letzten Besuch mich wieder brav als Fussballassi gezeigt und war ich an allen schönen Seiten des Dorfes vorbei direkt zum Stadion gegangen, so musste ich nun die schönen Seiten des Dorfes nachholen. Und ich kann euch sagen: Der Blick über die Salzach und das Schloss sind schon beeindruckend.
Nur leider waren wir im Durchschnitt nicht wirklich gut zu Fuss, so dass nur 50 % von uns den Abstieg in die Stadt zu Fuss wagten, während die andere Hälfte das Auto nutze. Einen kleinen Kuchen zur Verdauung und einen kurzen Besuch in Österreich später fand man sich schon auf der Heimfahrt wieder. Unser Schalkeassi machte sich wieder gut, weil er dauernd kotzen wollte, aber sonst waren alle bester Dinge.
Und nun sitzt man hier, verdaut und Gerüchte sprechen von einem sich biegenden Essenstisch. Abendbrot. Nur eine kleine Brotzeit (!!!). Und falls ich nicht platze, werde ich euch morgen weiter über diese abenteuerliche Reise in fremde Länder unterrichten.
Acht Uhr, unser aller Lokalrivalensympathisant klopft an unserer Tür und beendet damit unseren Versuch des Ultra-Ausschlafing. Aber immerhin: für ein lockeres Extremausschlafing hat es dann doch gereicht. 10 Uhr bis acht Uhr ist doch ganz ausreichend.
Das kleine Problem dieses Tages fand sich unter der Dusche. Denn spätestens ab diesem Zeitpunkt (nennen wir ihn 8:22) hatte ich einen grossartigen Ohrwurm, welcher die Überschrift dieses Tages bilden sollte. SCHEISS RWO!
Das Frühstück war mal wieder extrem wenig, man könnte sagen, es hätte auch noch die dritte bis zehnte Kohorte der vierten Armee kommen können. Wenn ihr jetzt damit keine Grössenangabe verbinden könnt, dann rechnet mal mit ca. 100 Leuten. Und wenn dann noch 100 gekommen wären, dann wäre das eigentlich immer noch genug Essen gewesen.
Da immer noch alles, was nicht Essen ist, Trinken ist, sind wir dann zum Bahnhof nach Altötting, um dort mit einigen Bayernfans zusammenzutreffen und in die Hauptstadt des Bundeslandes zu fahren. Jedoch: gehört München eigentlich zu Bayern?
Nur meine Anonyme-Alkoholiker-Gruppe wird nicht wirklich mit mir zufrieden sein, denn nach einer Cola schmeckte auch das Altöttinger Pils in der Bahn schon wieder. Die Bahnfahrt verlief ansonsten vollkommen ohne berichtenswerte Ereignisse, da wir alle Dörfer schon am Tag vorher durchfahren haben.
Ostbahnhof, Marienplatz, Hofbräuhaus. Und da fährt man zu den beiden grössten Kuttenvereinen überhaupt und hat bis zum Hofbräuhaus keine einzige Kutte gesehen. Die Bayern haben sowieso einen Knall. Da will man ganz entspannt ins Hofbräuhaus, kommt da aber mit einem Schalketrikot nicht rein. Die Ordner waren clever und blöd zugleich. Auf der einen Seite sind sie immerhin clever genug, Jacken aufmachen zu lassen, um Trikots zu entdecken, auf der anderen Seite begreifen sie aber die Codierung von Fussballfans nicht. So durfte unser Schalke-Assi aufgrund eines Trikots nicht rein (nach Ausziehen von diesem dann doch), aber tausende Typen mit GE-Caps saßen entspannt an den Tischen. Mich forderte man auch zum Öffnen der Jacke auf, las meinen Hotzenplotzpulli und stellte fest, dass dieses kein Fussballtrikot sei. Nur warum störte niemanden eigentlich niemanden, dass da "Sankt Pauli" draufstand?
Hofbräuhaus? Das ist bayrische Gemütlichkeit wie sich der Tourist das vorstellt. Mit Kapelle, die alle naslang "Ein Prosit auf die Gemütlichkeit" spielt. Sprich: Touristennepp pur. Aber sind wir nicht Touristen? ;-) Wir fanden nur einen Platz im Innenhof, welcher aufgrund von Regen und Kälte nicht wirklich warm war. Dazu hatten wir noch die langsamsten Ober in dem ganzen Laden erwischt.
Aber irgendwann hatte ich dann meine Schweinshaxe und war im Himmel. Dazu ein schöner Urbock, was will man mehr? Vielleicht Leute, welche die deutsche Grammatik auf ihre Shirts beachten? Denn "Frauen ist doof" ist nur annähernd deutsch.
Irgendwann muss man und auch frau aufs Klo. Positiv ist anzumerken, dass dieses gross genug ist und sauber. Etwas verwunderlich ist die Klofrau, welche unseren Hinkefuss sah und diese auf die Behindertentoilette schieben wollte (wegen den Krücken) dies obwohl diese eigentlich gerade mit einer Frau und ihrem Kind besetzt war, da sich in diesem Klo auch der Wickeltisch befand. Nur mit Händen und Füssen konnte sich der Hinkefuss wehren, dass die Frau aus dem Klo geworfen wird für sie. Kurze Zeit später musste unser Schalke-Assi auf Klo und musste erleben, dass die Kloschlange nach Alter geordnet wurde. Zitat: "Sie da, Sie sind am ältesten, Sie gehen da jetzt rein"
Die zweite Schweinshaxe wurde noch kurz erledigt und dann brach man und wieder auf. :D Aber nicht ohne kurz vorher nochmal das Klo zu besuchen. Da hatte ich schon den Schal umgebunden und wurde von zwei Typen angesprochen. Originalwortlaut: " Ey Pauli, endlich vernünftige Leute hier", und er zeigte sein unter dem Pullover getragenes BVB-Trikot. Noch Fragen?
In der Strasse des Hofbräuhauses befindet sich auch ein Bayernfanshop und ca. 5m daneben ein 1860 Fanshop. Irgendwie komisch. Mal ehrlich: nix gegen ein entspanntes Verhältnis in der Stadt, aber es kann irgendwann auch zu viel werden. Becks besuchte noch kurz den Fanshop ihres Zweitvereines und kaufte sich eine Mütze. ARGH! Ich in Feindesland, aber für Recherche tue ich ja alles. Und nur so kann ich euch sagen, dass Bayern u.a.auch ein Ballack Liegetuch hat (!!!!). Ansonsten nicht wirklich tolle Fanartikel. Nur das Shirt von Kahn, wo er vollkommen dreckig abgebildet ist und darunter "Hard Worker'" steht.
Pectoris fand auch noch eine Freundin fürs Leben beim Pullover-Kauf. Die Verkäuferin meinte, dass ihm XL nicht passen würde, was ihn zu einem Blick auf seinen Bauch veranlasste. Die Käuferin meinte, er sei nicht zu dick, er habe aber zu lange Arme.
Den Weg ins Stadion legte man aufgrund des Hinkefusses mit dem Taxi zurück. Auf dem Weg konnte man die Busse der Bayern-Fans bewundern, welche eine Strasse füllten. Beeindruckend, dass da ca. 100 Busse stehen, die aus allen Herren Länder kommen (gesehen u.a. selbst Busse aus der Schweiz und Österreich). Aufgrund des Taxis konnte man den Spielereingang nutzen und wurde direkt vor der Südkurve rausgelassen.
Direkt hinter dem Fanblock konnte man das Fanzine der Red Sharks (genannt Low Budget) erstehen, welches die 10 Jahres dieses Bayern-Fanclubs abfeiert. Fazit: Ziemlich assig, aber nicht falsch. Denn bei der Vorstellung der einzelnen Leute sagt eigentlich jeder, dass ihn Nazis im Stadion nerven. Lustig, dass beinah jeder als Lieblingsstadion das Stadion an der Grünewalder Strasse nennt.
100 Stufen bis zu seinem Platz in der 14 Reihe. Alter Schwede, dieses Stadion ist wirklich riesig. Block M2 direkt auf der Mittellinie garantierte einen schönen Blick auf das Spielfeld. Man setzte sich also hin (mein drittes Spiel in meinem Leben, welches im Sitzen erlebe) und harrte der Dinge, die da kommen mögen.
Es kam Olli Kahn und mit ihm kam auch das Olli Kahn-Lied. Orignaltext: "Wer hat die strammesten Waden? Wer darf mit vielen Männern baden? Und lässt keinen ran?" oder "Wer hat auf den Füssen Locken?" (der Hinkefuss behauptet, dass es heisst "Noppen", aber das habe ich definitiv nicht verstanden). Mensch, da brauch man eigentlich Bier, aber leider gab es nur Lightbier.
Mal ehrlich: viel Sympathien entwickel ich in meinem Leben nicht mehr für Bayern oder seine Fanszene. Aber das "Ultras gegen Rassismus", welches über das Schikeria Plakat gehängt wurde, sei mal sehr positiv erwähnt. Respekt dafür. Ich frage mich nur, wie ich als Ultra und gegen Kommerzialisierung eingestellter Fan zu Bayern gehen kann. Denn bei Bayern stehen blinkende Telekom-Würfel auf der Tartanbahn und in die Blöcke der Gegentribüne wird ein Telekom-Symbol durch Zuschauer mit albernen weissen Umhängen projiziert. Immerhin haben sie die nervige Telekommelodie bei den Zwischenergebnissen gestrichen und lassen vor dem Spiel ca. fünf Minuten musikberieselungsfrei, so dass sich die Kurve einsingen kann.
Überhaupt hatten die Plätze natürlich den Vorteil, genau in der Mitte zwischen den beiden Blöcken zu sein. So konnte man schön beide Kurven singen hören, was dazu führte, dass ich mehr auf die Ränge, als auf das Spiel geachtet habe. Insgesamt muss ich sagen, dass es ein Punktsieg für die Schalker war, denn diese brachten in der zweiten Halbzeit einen sehr schönen Dauergesang, in den irgendwann die ganze Kurve einstieg, obwohl sich auf dem Platz eigentlich nix tat, was eine solche verstärkte Anfeuerung rechtfertigen würde. Zwar lieferte auch der Bayern-Ultramob einen netten Support ab, aber insgesamt reduziert sich das in der Bayern-Kurve viel zu schnell auf die ca. 150 Ultraorientierten, welche unten stehen. Es sieht nebenbei saugeil aus, wenn ein ganzer Block im Olympiastadion am hüpfen ist. Dies führten die Schalker nebenbei auch noch vor. Einziger wirklicher Höhepunkt auf Seiten der Bayern war ein Transparent zur zweiten Halbzeit "Schönes Leben noch; original Desaster".
Ich mag das Olympiastadion. Diese wellenförmige Bauweise, die grossen Ränge. Für Fussball nur bedingt geeignet wegen der Laufbahn, aber insgesamt mit einem sehr eigenen Flair und garantiert schöner als die ganzen 08/15 Neubauten. Was ich bei Bayern immer nicht verstehe ist deren häufige Behauptung, dass das Spiel ausverkauft sei. Es war zwar voll, aber auf der uns gegenüberliegenden Haupttribüne fanden sich doch erhebliche Lücken in den Sitzen.
Zum Spiel: Wenn Bayern nicht Makaay und Zé Roberto hätte, dann wären die höchstens Bundesligamittelmass. Diese beiden sind jedoch absolut Weltklasse. Ballack war einfach nur schlecht und seine Pässe in den freien Raum (sprich ins Aus) sind eine Augenweide. Allen "deutsch-national-Mannschafts"-Anhängern sollte nun Angst und Bange werden, aber meinereiner als England-Sympathisant sieht das natürlich sehr gerne, fehlt doch so der übliche im Halbfinale rauszuschmeissende Gegner (so nun muss ich die Taggleichheit der Berichte verlassen, da ich ins Bett muss).
Nur leider konnte Schalke dies nicht nutzen, da sie irgendwie keinen Sturm hatten. In einer äusserst schwachen zweiten Halbzeit schoss Schalke nicht einmal aufs Tor! Wie das Aktuelle Sportstudio zu der Behauptung kommt, es handele sich um ein Spitzenspiel, war uns dann abends nicht wirklich klar.
Nach dem Spiel begann wieder der Aufstieg, welcher nicht nur für unseren Hinkefuss eine Herausforderung darstellte. Oben mussten wir alle Luft holen. Hatte man zu diesem Zeitpunkt noch Kuttennachholbedarf, so konnte dieser jetzt gestillt werden, denn u.a. trafen wir 1.000 normale Kutten beider Vereine und einen Typ, welcher keinen Schalrock an hatte, nein er hatte einen Schalmantel an, welcher wirklich aus unzähligen Schals verschiedener Vereine geschneidert war (!!!).
Natürlich spricht uns genau sein Kumpel an und sagt "Geil Pauli". Wir sind eben ein absoluter Kuttenverein.
Zurück zum Hofbräuhaus, natürlich wieder mit dem Taxi. Lustig ist, dass die Taxis den Spielereingang nutzen, was zu skurillen Szenen führt. Alle Bayern-Spieler fahren Audis mit M-DM (München - Deutscher Meister; noch Fragen?) als Kennzeichen. So wird jeder Wagen mit diesem Kennzeichen von ca. 200 wildgewordenen Teenies angehalten und um Autogramme gebettelt. Übelster Starkult halt.
Diesmal fanden wir einen Tisch direkt hinter dem Schlagzeug. Mal ehrlich: Ich glaube, es gibt nix frustrierenderes als Musiker in der Originalhofbräukapelle zu sein. Jeden Abend dort irgendwelche Gassenhauer zum besten zu geben ist aus meiner Sicht nicht wirklich musikalisch anspruchsvoll. Und dann kommen noch irgendwelche volltrunkenen Asiaten und dirigieren das Orchester (absolutes Standardprogramm). Ganz lustig hingegen waren die osteuropäischen Freunde, welche zu "Kalinka" wirklich einen Orginaltanz mit in die Knie gehen etc. hinlegten. Respekt, insbesondere, da die auch in einem sehr angeheiterten Zustand waren.
Was im Hofbräuhaus auffällt ist, dass es überhaupt nicht verraucht ist. Die Luft ist aus unerklärlichen Gründen relativ gut in dem Laden. Und das, obwohl der Laden knüppeldicke voll war. Leider stellten wir dann fest, dass wir das Spiel in Paderborn verpasst haben, da mein Vater in seiner Ergebnisübersicht der Regionalliga Nord auch das Ergebnis Paderborn-St. Pauli (0-8) vermeldete. Unsere Nachfrage ergab als Antwort, dass das Spiel aufgrund der katholischen Kirche kurzfristig verlegt worden sei und Paderborn nur mit der C Jugend antreten durfte, da der Rest in die Kirche zum Beten müsse.
Schicht im Schacht und man begab sich zum Bahnhof, wo noch kurz die Postkarte an unsere Sozialarbeiter eingeworfen wurde und man dann die Bahn für den Rückweg bestieg. Dort unterhielten wir eigentlich die ganze Bahn mit irgendwelchem Gelaber und locker eingestreuten "Scheiss RWO"-Gesängen. Das eine Mädel war die ganze Zeit am Grinsen, bis wir das Thema Prostituion und deren Besteuerung hatten. Das fand sie anscheinend gegen ihren katholischen Grundglauben gehend.
Am Bahnhof scheiterte der Autor dann noch kläglich mit dem Versuch, eine Humba anzustimmen, und auch Pectoris war nicht wirklich erfolgreich. Insbesondere, da die Mitbrüller nicht verstanden, dass in jede gute Humba ein "Scheiss Rot-Weiss-Essen" gehört.
Noch einen kleinen Absacker genommen, diesen Bericht weiter geschrieben und dann ins Bett gefallen.
Nach einem Fussballtag muss ein Kulturtag folgen, so ist diese Reise eben aufgeteilt. Jedoch begann der Tag dann doch etwas verkatert. Unsere bevorzugte Mode an diesem Morgen waren kleine, dicke Augen. M. hatte ein grosses Weisswurstfrühstück vorbereitet, welches jedoch erst nach gewissen Anlaufzeiten und einer extrem langen, extrem warmen Dusche genossen werden konnte.
Und so ging es über "Nonnenreit" (diese Schweine!) und den Knoten (!!! ich liebe das österreichische Deutsch!!!) Salzburg nach Schladming, wo wir uns mit Rodeln und Hüttenzauber vergnügen wollen. Dies kann ich euch aber erst nach einer kleinen Pause berichten, da wir uns erst auf dem Hinweg befinden :-)
Weiter geht es über "Laufen", wo sich unpassend passend das örtliche Gefängnis befindet. Sollten wir etwa Billwerder umbenennen?
Am Zielort angekommen wunderte man sich dann doch, wo hier noch Schnee liegen soll. Aber kurz über einen Hügel rüber wurden die Felder plötzlich weiss. Nur leider war für unseren Hinkefuss nicht wirklich eine Gondelbahn da. Denn bei einem Sessellift sollte man ja doch schnelle Schritte machen können und das ist zur Zeit nicht gerade die absolute Stärke des Hinkefusses. Aber nach kurzem Suchen konnte an anderer Stelle eine Gondelbahn gefunden werden.
Hier kommen unsere Helden des Berges zum Tragen. Diese holten sich nämlich Schlitten und rodelten den Berg herunter. An dem Verleiher der Schlitten konnte man wieder sehen, dass die gute Landluft konserviert. Der war nämlich mindestens 200 Jahre alt.
Während es sich der Hinkefuss und der Autor in der Hütten gemütlich machten und den Hüttentriatlon begannen (Apfelkuchen, Wiener Schnitzel, Germknödel) fuhren unsere Helden des Berges abwärts. Nach 1/3 unseres Triatlons erschienen die Helden dann bei uns und es begann eine zünftige Brotzeit. Okay, Abnahmeziele hier noch zu diskutieren macht keinen wirklichen Sinn mehr. Aber immerhin war dieses Naturerlebnis ;-) sehr erholsam und läd natürlich unseren Fussballakku wieder schön für morgen auf.
Irgendwann war es wieder Zeit, sich abwärts zu bewegen. Schön dabei das Schild im Fahrstuhl, welcher die Hütte und die Seilbahnstation verband. "Bei Stehenbleiben des Fahrstuhles bitte klingeln. Wenn Wächter nicht erreichbar, bitte Vorbeigehende bitten, die Feuerwehr unter 122 anzurufen." Eigentlich fehlt da nur der Hinweis auf das Glück, das man braucht, damit Vorbeigehende einen hören, wenn man zwischen den Etagen hängt.
Ein schöner Blick bei langsam aufreissenden Wolken begleitete einen nach unten, was eigentlich nicht wirklich etwas für den Autor dieser Zeilen ist, welcher nicht gerade Schwindelfreiheit zu seinen Stärken zählt.
Und nun befindet man sich auf dem Rückweg durch die österreichische Landschaft und harrt der Dinge, die da kommen mögen. Bis morgen, wo wahrscheinlich dieser ganze Trip ein bitteres Ende finden wird.
Burgkirchen, Mühlhausen, München, Eisenach, Paderborn hiessen die Stationen unserer Rückreise zum Spiel in Paderborn. Um nochmal deutlich zu machen, was wir dieses Wochenende zurückgelegt haben: Hamburg-Bremen-Hannover (!!)-München-Mühlhausen-Burgkirchen und zurück dann das oben genannte.
Der kleine Haken an dieser Tour war, dass das Thema Schlaf etwas kurz kam. Denn bei einer Abfahrt um 23:08 in München war unser Nachtzug bereits um 4:58 in Eisenach und wir mussten in einen Tagzug umsteigen. Dabei kam gleich der nächste Haken unserer Tourplanung um die Ecke: in Eisenach eine Stunde Aufenthalt. Und ich kann euch sagen: der Bahnhof von Eisenach bei Nacht ist nicht wirklich spannend oder warm. Ein bisschen Abwechslung brachte ein knutschendes Paar und ein nerviger Assi, welcher den Bahnhof mit seinen Zigarillos einräucherte.
Dieser Rauch trieb uns relativ frühzeitig zum Gleis, welches wir jedoch aufgrund der Kälte nicht betreten wollten, sondern unten im Gang stehen blieben. So merkten wir auch erst nach gut einer halben Stunde, dass der Zug bereits oben bereitgestellt war und nur auf uns wartete.
Die restliche Zugfahrt locker verschlafen und um kurz nach acht hatten wir das liebliche Paderborn erreicht. Der Taxifahrer, welche uns in die Innenstadt brachte, war doch etwas verwundert von unserem Wunsch, ein Restaurant zu finden, welches um diese Uhrzeit Frühstück anbietet. So liess er uns in der Innenstadt raus und wartete, ob wir uns nicht entscheiden würden, wieder mit ihm weiterzufahren. Aber wir zogen es vor, durch eine komplett leere Innenstadt zu hinken. Kurze Zeit später hatten wir immerhin eine Café gefunden, welches kurze Zeit später öffnen sollte.
Immer noch war die Umgebung jedoch menschenleer. Die Zwischenzeit nutzen wir zu einem kleinen Poserfoto vor der örtlichen Kirche (davon gibt es verdammt viele in Paderborn), als plötzlich ein alter Opel mit einer Nonne durch die Strassen kurvte. Diese drehte eine Runde um den Rathausmarkt an dem wir sassen und guckte uns grimmig an. Kurz: Sie kontrollierte anscheinend, dass auch alle in der Kirche sind. Dieser Kontrollgang komplettierte kurze Zeit später eine Nonne zu Fuss.
Paderborn, Bishofssitz und totkatholisch. In welcher Stadt sonst kann man daher folgendes finden: Das offizielleFamiliengericht der Stadt in einer (!!!) normalen Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, ein Laden, welcher ausschliesslich Priesterkutten verkauft, fünf riesige Kirchen für 170.000 Einwohner, mindestens drei psychologische Praxen, welche Paarberatung anbieten, und ein plötzliches Beleben der Innenstadt nachdem die Kirche aus war.
Zu diesem Zeitpunkt hatten wir uns es jedoch bereits in dem Cafe & Bar Celona (Wortspiele 500 bitte!) gemütlich gemacht und genossen das reichhaltige Frühstücksbüffet, welches für 7,50 Euro angeboten wurde. Draussen fuhr die Polizei ca. alle zwei Minuten vorbei, was uns zu der Frage veranlasste, ob die St. Pauli-Fans suchen oder ob die einfach nur einen Knall haben. Oder hatte die Nonne gemeldet, dass wir nicht beim Gottesdienst waren?
Da sich eine Antisocialkneipe nicht finden liess, machte man sich dann doch relativ früh zum Stadion auf. Natürlich per Taxi, welches in einem Geduldspiel geködert wurde, nach dem Prinzip "man stellt sich an die Strasse und wartet".
Das Geduldspiel hatte irgendwann Erfolg und wir fuhren ins Hermann-Löns-Stadion, welches in der Hermann-Löns-Strasse liegt, jedoch nicht in Paderborn, sondern in Schloss Neuhaus (nächste Stadt), dabei hatten wir morgens in Unkenntnis des Stadionnamens noch gehofft, dass das Spiel in der Paderkampfbahn (was für ein Name) stattfindet.
Eine Perle der Drittligastadien erwartete uns. Reutlingen in klein würde ich mal sagen. Die Details machen den Ground aber schon wieder liebenswert. So verläuft direkt über den Platz eine Hochspannungsleitung, welche nicht nur für Elektrosmog sorgt (daher haben wir verloren!!!) sondern auch dafür, dass der Bau einer Flutlichtanlage unmöglich ist (obwohl die wahrscheinlich entweder direkt an die Leitung angeschlossen werden kann oder sowieso schon von alleine glüht).
Um 12 Uhr öffnete das Stadion, aber irgendwie nahm den kleinen Eingang niemand so wirklich wahr. So dauerte es ca. fünf Minuten, bis der Hinkefuss auf die Idee kam, mal nachzufragen, und als Erste ins Stadion gelassen wurde.
Ein Blick ins weite Rund stellte sich die Frage, warum man hier nun unbedingt Sitzplätze nehmen muss, wie es erneunt viele aus der aktiven Fanszene taten. Die Ausrede "bessere Sicht" ist aus meiner Sicht langsam absolut vorgeschoben und albern, denn die Sicht aus der langen Kurve war ziemlich gut. Das Trennen in zwei Gruppen führte dann auch dazu, dass man zwar super Wechselgesänge machen konnte, aber ansonsten der Support vollkommen unterging. USP hatte sich auf die Tribünenseite gestellt, so dass im Rest der Kurve nur Matsch ankam, da manchmal USP und Sitzplätze unterschiedliche Lieder sangen. Mal ehrlich: Reisst Euch endlich zusammen, LEBT "United we stand" und stellt Euch zum Rest. Dann wäre hier deutlich mehr in Sachen Support möglich gewesen. So zerfiel das in viele Einzelsachen und nur selten war richtig Alarm.
Aber ich greife vor, denn noch bin ich zeitlich vor dem Spiel. Und ich sage nur "Willkommen in der Regionalliga". Hier wird der Strafraum noch kurz vor dem Auflaufen der Mannschaften von einem alten Rentner geharkt (!!!). Die Ordner transportierten ca. 10 Feuerlöscher in die Kurve und der geneigte Fan fragte sich, was für Sitzschalen denn dort brennen sollten...
Aus dem antirassistischen Fussballturnier waren noch viele Gäste zum Unterstützen mitgefahren, (Respekt dafür!) und diese führten sich sehr gut ein. Insbesondere der Typ, welcher den Aufgang hochkam, vollkommen müde, sich umsah (mit kleinsten Augen), den Getränkestand sah und nur "AAAAAHHHH, Getränke" meinte.
Überhaupt waren kleine Augen bei USP und Umfeld schwer in Mode. Standardaussage: "Ich habe seit Mittwoch durchgesoffen". Mensch Jungs, so zerstört ihr euer Image. Scheint ein lustiges Turnier gewesen zu sein, aber dies muss irgendjemand anders berichten ;-)
Meinereiner gesellte sich zur Aktion Süd direkt hinter USP und versuchte den Support dort zu unterstützen. Zum Einlauf gab es viele Doppelhalter und ein Plakat "Ihr wollt Kunden & bekommt Widerstand" irgendwo in der Kurve. Sinn? Keine Ahnung. Da war das Plakat "In Hamburg sagt man Tschüss, auf St. Pauli Littmann raus" welches auch in der Kurve hing schon deutlich eindeutiger. Wie war das damals noch? "Corny, mach Schluss mit dem Theater"? Ich glaube, das nennt man enttäuschte Hoffnung.
Einschub: Nie wieder möchte ich jedoch neben den Typen stehen, die erst vor uns, dann hinter uns standen. Nix wurde mitgesungen und in die Pausen wurde jeder mögliche Scheiss gesungen, so etwas wie "Alkohol ist toll". Das Fass zum Überlaufen brachte bei mir jedoch nicht das absolute Desinteresse am Spiel und das dauernde vom Saufen reden, nein das was alle Umstehenden beinah zu Handgreiflichkeiten animierte war das "Sitzplatzkanaken" was diese Idioten anstimmten. Passend war, dass ihr grösstes Glück war, dass es ab der zweiten Halbzeit Warsteiner Vollbier gab.
Auf Paderborner Seite kein Intro, aber immerhin so Klassiker bei den Fanclubzaunfahnen wie "Hasencrew 03" (bei dem Namen sag ich mal: Herzlichen Glückwunsch zum ersten Geburtstag) und "Paderborner Patrioten" (geht es dümmer?).
Die Mannschaften machten ihr Intro über eine Brücke, welche den Umkleidetrakt mit dem Spielfeld verband. Sah schon sehr lustig aus. Herr Uhlig, welcher das Spiel auf dieser Brücke verfolgte, sah da oben eher arrogant aus (mal ehrlich, sehr clever ist Herr Uhlig bei der Wahl seiner Posen nicht).
Zum Spiel: Mannmannmann, wenn man 90 Minuten insgesamt viermal aufs Tor schiesst, dann muss man sich nicht wundern, dass man in der 88. Minute verliert. Insbesondere wenn man in dieser Szene auch noch zweimal einen Pfostenschuss bekommt, sich nicht bewegt und erst der dritte Paderborner, welcher vollkommen frei im Strafraum steht, ihn reinschiebt.
Mayer als Libero / Innenverteidiger war eine absolute Fehlbesetzung und eine Gefahr für die eigene Mannschaft. In dieser Form ist er eine Belastung für die Truppe und sollte nicht mehr aufgestellt werden. Hupkes wurde von Bergmann in die Gelb/Rote Karte getrieben, da er ab der 50. Minute kurz vor dieser stand und trotzdem nicht ausgewechselt wurde (Bergmann, bitte unter "Lernen" einordnen). Der Schiedsrichter war einem solchen Spiel absolut nicht würdig und darf NIE wieder Regionalliga pfeifen. Im Zweifelsfall wurde jede Szene für die Heimmannschaft gepfiffen und Regeln wie "Ball gespielt" kannte er überhaupt nicht. So ist die Erregung der Spieler nach dem Abpfiff verständlich, wird aber wahrscheinlich zu Sperren für Boll und Hollerrieth führen, da diese beiden kurz davor waren dem Schiedsrichtergespann eine auf die Fresse zu hauen.
Die Polizei verliess bereits 15 Minuten vor Schluss fluchtartig mit ihren Wannen das Stadion. Die wussten wohl, was noch kommt. Nach dem Abpfiff machte man sich auf zu den Sonderbussen, wo der Fanbeauftragte direkt wieder die hilflose Situation des Hinkefusses zum hemmungslosen Kuscheln nutzte. Zwischenzeitlich hatte die Polizei nebenbei die Hektik bekommen und die Abfahrt des Zuges um eine Stunde vorverlegt. Was dazu führte, dass die Busse mit Blaulicht zum Bahnhof gebracht werden sollten. Nur leider merkten die Paderborner nicht, dass hinter dem Blaulicht auch noch Busse kamen. So waren ca. zwei bis drei Radfahrer beinahe Opfer von Fan-Bussen.
Am Bahnhof hätten wir noch kurz die Rentner platt machen können, hätte keiner gemerkt, denn die Polizei formierte sich erst, als wir schon lange auf dem Gleis standen.
Leider kam es wohl bei den abrückenden Leuten im Sitzplatzbereich zu Ärger, welcher durch wildgewordene Ordner ausgelöst wurde, die auf ein Match aus waren und dann Pfefferspray austeilten. Folge war ein - zumindest vom Anblick her - angeknackster Arm und viele rote geschwollene Gesichter. U.a. wurden Frauen grundlos von Männern geschlagen, Leute im Stadion festgehalten, weil sie noch Bierbecher in der Hand hatten (!!) und Leute als Nazis beschimpft, um dann von irgendwelchen Kickboxern, die Ordner darstellten, niedergeprügelt zu werden.
Die Ordner sind langsam in vielen Stadien ein Skandal. Auch in Paderborn irgendwelche unfreundlichen Stiernacken aus der Türsteher/Bodybuilderszene, die von der ersten Minute einen auf Provo machten. Schade, dass diese nicht mehr gefangen haben. Insbesondere muss es dringend eine deftige Strafe für Paderborn hageln. Mal ehrlich: So etwas sollte zu Platzsperren führen.
So, und nun sitze ich hinter dem provisorischen Tresen und schreibe diesen Bericht zu Ende. Es gilt Dank auszusprechen: Hinkefuss dafür, dass sie mal wieder die fhelä aus diesem Bericht fischt, M. und T. für die ca. 20 kg, welche ich mit diesem leckeren Essen an diesem Wochenende zugenommen habe. Pectoris, Sylvens, dem Schalkeassi und dem Lokalrivalenfansymathisanten für die Begleitung an diesem Wochenende. UND ABSCHLIESSEND ORSEN FÜR DEN KUSS!
Falls noch was passiert, schreibe ich es nicht mehr, denn ich habe keine Lust mehr und ich denke ca. 20 Seiten reichen, oder?
Nachträge: 1. Ein Bekannter wurde von der Polizei angehalten und die Personalien wurden aufgenommen, nachdem er die Frechheit besessen hat hinter der Haupttribüne auf den Grandplatz zu pinkeln. Vorwurf "Pinkeln in der Öffentlichkeit". Niemand würde sich wundern, wenn nun die grosse Verfolgungsmaschinerie in Gange kommen würde. Der nächste Fall einer vollkommen übertriebenen Polizeiaktion. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass gerade mal zwei Toiletten (!!!) für die gesamte Tribüne zur Verfügung standen.
2. Vollkommen zu Recht will der Fanladen keine Sonderzüge mehr anbieten, wenn nicht absolut notwendig. Nur leider gab es auch diesmal wieder Leute, die es einfach nicht begreifen können. Da wird als zweiter in der Kloschlange nicht kurz gewartet, sondern es wird in den Mülleimer gepinkelt. Wie kann dies sein?
3. Nicht nur, dass ich jetzt allwissender Mülleimer bin und immer für Martini da (Insider), nein auch ein gewisser RD vom DR machte Reden, als er stundenlang im Klo versank und dann mit entspannten aber schweissbeperlten Gesicht wieder erschien und erstmal ein "Puuuhhh" in den Raum warf.
4. USP sind doch echte Paulifans. Man haben die Bier durch den Zug geschleppt.
5. FC Kopfschuss ist sexistisch! Schicken die doch wirklich eine junge Dame aus ihren Reihen los um ihre leeren Flaschen wegzubringen. Das ist Ausnutzen der weiblichen Schwäche und nun wirklich ein Skandal! Ich fordere eine Stellungnah