Norbert regt sich auf vom 6.12.2004

 

über

Angst frisst Seelen auf...

Es fällt schwer...

..über ein solches Spiel einen Bericht zu schreiben. Hatte ich mich letzte Woche noch in Gepöbel geflüchtet, so bleibt mir dieser Ausweg diese Woche nicht mehr.

Vor und nach dem Spiel die üblichen Rituale, man geht in den Fanladen, man begrüsst Leute, man geht in die Kleine Pause, frisst sich den Bauch rund, man geht zur AFM und trinkt Bier, man macht Fotos von einem mehr oder minder gelungenen Intro (diesmal mehr), man schreit "zu den Waffen", man stellt sich auf seinen Platz, man erlebt 90 Minuten Regiofussball, man geht zum Knust, man feiert, geniesst einen guten DJ und trinkt mehr als man vertragen kann, man fährt nach Hause und man wacht am nächsten Morgen mit einem dicken Kater auf.

So ungefähr kann ein vollständiger Bericht aussehen. Man hat eigentlich nichts unerwähnt gelassen und man hat eigentlich alles über das Heimspiel gesagt. Warum schreibt man dann doch noch mehr? Vielleicht weil man eine leicht extrovertierte Art hat? Ich weiss es nicht.

Erwähnen wir doch noch ein paar Punkte, welche um das Spiel herum noch erwähnenswert sind.

Da wäre der Besuch aus England, welche den Fanladen schon vor dem Spiel lautstark bevölkerten und endlich mal wieder für einen Fanladen sorgten, in dem man sich zum Tresen hinschieben musste. Kickern konnten die nicht wirklich, so dass Pauline die Aufforderung "mach mal zu, wir wollen was essen" schnell in die Tat umsetzen konnte.

Die Kleine Pause ist insofern auch ritualisiert, da man hier immer auf Harrys Vagabunden trifft, diese erstmal - vollkommen zu Recht ;-) - anmotzt und dann irgendwas ungesundes zu sich nimmt.

Kalt war es und so war kaltes Bier nicht wirklich das richtige Getränk. Aber der Durst und der Aberglaube stürzten es rein und bei einer sehr netten und schnellen Bedienung und vielen netten Mittrinkern konnte man doch dem Alkohol noch was Gutes abgewinnen.

Im weiten Rund angekommen fand man seinen üblichen Platz in der Schlammhölle des Millerntores. Wuppertal hatte nicht gerade den riesigen Mob mitgebracht und wirklich zu hören waren die das ganze Spiel nicht.

Auf der Heimseite von Stimmung zu sprechen wäre die grösste Lüge seitdem Saddam Husseins Informationsminister abgetreten ist. Es ist einfach leise, keine Anfeuerung rührt sich unter den Blöcken 2 - 6 und eigentlich interessieren sich vielleicht noch 40 % wirklich für das Spiel. Leute, ich muss sagen, jede Beerdigung ist lauter und fröhlicher als die Gegengrade in dieser dunklen Jahreszeit des Jahres 2004. Zwar versucht USP noch was zu starten, aber das meiste versandet und wird einfach nicht mitgesungen, da die Leute vom 100sten neuen Song in vier Jahren vollkommen überfordert sind.

Auf dem Feld plätschert das Spiel nur so vor sich hin und die Mannschaft beendet ihren Arbeitstag nach 45 grossartigen Minuten mit der Halbzeit. Ehrlich: Die erste Halbzeit war die beste, die ich bisher diese Saison gesehen habe. Die Mannschaft stand hervorragend, alle spielten aggressiv, es wurden Bälle im Mittelfeld gewonnen und viele Torchancen herausgespielt. Eine nutzte Palicuka auf hervorragende Weise zum 1-0. Nur leider gingen alle anderen daneben. Und als ob dies unsere Mannschaft nicht verkraften konnte, war nach 50 Minuten alles vorbei. Niemand lief nicht mehr, die Ordnung stimmte nicht mehr, Hanke war als Stürmer mehr in der Abwehr zu finden als im Sturm, das Mittelfeld kümmerte sich überhaupt nicht um seine Gegenspieler und Wuppertal konnte das Spiel nach belieben dominieren.

Folgerichtig fiel der Ausgleich und auch danach sah man nur noch eine vollkommen verunsicherte Mannschaft. Wuppertal hätte gut und gerne noch das 1-2 schiessen können und man war froh, als endlich abgepfiffen wurde. Und siehe da, der Rest der Gegengrade war mitnichten eingeschlafen. Ab der ersten Minute den Mund nicht aufbekommen, auch eine sehr gute erste Halbzeit mit einem müden klatschen quittieren, aber nun konnte man ja pfeiffen ohne Ende. Aber sich dann am Tresen als die besten Fans der Welt feiern lassen. Peinlich, peinlich, peinlich.

Die Zeitungen schreiben heute, es würde im Sturm hapern, aber das sehe ich anders. Bei uns vorne könnten Rooney und van Nistelroy spielen, wir würden nicht ein Tor mehr machen. Die Stürmer bei uns müssen viel zu häufig im Mittelfeld aushelfen und sich die Bälle selber holen. Dadurch sind sie nicht nur nach vorne uneffektiver, sondern auch häufiger sehr harten Attacken ausgesetzt, welche Wojcik nach ca. 60 Minuten zum Verhängnis wurden.

Unser Mittelfeld geht hingegen immer wieder gerne auf Tauchstation. Während Boll seinen ganzen Job noch ganz gut macht, verstehen es Dinzey und Taljevic immer wieder mich davon zu überzeugen, dass sie mit dieser Einstellung bei keiner Thekenmannschaft im Kader stehen würden. Null Effektivität und null Aufbäumen bei beiden. Natürlich in der ersten Halbzeit, als es lief, da haben sie gut ausgesehen, aber von FÜHRUNGSspielern verlange ich, dass sie auch dann mal gut aussehen, wenn das Laufen weh tut und wenn die Mitspieler verunsichert sind. Bounoua ist ein Schatten seiner selbst und in dieser Form eine Belastung für die Mannschaft.

Aber es ist nicht nur die Qualität der einzelnen Spieler, die zu wünschen übrig lässt, auch die ehemals sehr durchdachte Taktik ist vollkommen über den Haufen geworfen worden. Spielten wir zu Beginn der Runde noch ein schönes 4-4-2 und versuchten, den Ball schnell laufen zu lassen, so wird jetzt wieder im Mittelfeld wild durcheinander gelaufen, keiner hält sich an seine Plätze und die Bälle werden teilweise planlos durch die Gegend gedroschen. Und unter Druck gesetzt haben wir Wuppertal nur in den ersten 45 Minuten.

Weiterhin ist es unerklärlich, wie die Mannschaft von Minute zu Minute schwächer wurde. Sind das konditionelle Rückstände? Dies wäre definitiv ein Trainerfehler. Oder handelt es sich schlichtweg um Angst und fehlendes Selbstvertrauen? Ich tendiere zu letzterer Lösung, aber auch dann muss man den Trainer kritisieren, denn er müsste dafür sorgen, dass die Mannschaft entsprechendes Selbstvertrauen hat. Gerade eine Führung über die Zeit zu bringen schafft diese Mannschaft überhaupt nicht. Zu Beginn der Saison haben wir teilweise auch ansehnliche Konter gefahren. Auch dies ist vollkommen weg.

Und den Todesstoss geben uns dann immer wieder individuelle Fehler. Diesmal Morena, der seinen Gegenspieler stundenlang nicht angreift, sondern nur begleitet.

Tja, so kann man eben nur 1-1 spielen. Auf der Weihnachtsfeier waren die Spieler dementsprechend genervt, die Trainer fröhlich am Saufen und die Fans am tanzen, entweder bei den Bands (keine Ahung, wie die waren, nix mitbekommen) oder bei den DJs (die waren gut).

Und am Samstag?

Konnte man auf den Feldstrassenplätzen noch das Spiel gegen die Engländer bewundern, welches sage und schreibe 8 Zuschauer anlockte, von denen die meisten Südzecken waren. Kalt und lustig war es. Gut auch eine Anekdote vom Freitagabend. Nennen wir die Beteiligten mal H. und Hippie. H. ist in einer bekannten sozialen Einrichtung angestellt, Hippie kommt aus einer grossen Stadt im Süden der Republik. Zumindest war Hippie im Besitz der Schlüssel zu dem Privatdomiziell von H. Anstatt dort aber nun schlafen zu gehen, entschloss sich Hippie, in seinem Wagen zu schlafen, welcher ungefähr 50m vom Arbeitsplatz des Hs abgestellt war. Der ärmste H. jedoch hatte keinen Schlüssel mehr zu seinem eigenen Domiziel und musste daher an seinem Arbeitsplatz nächtigen. So blieb das Bett kalt und beide hatten einen unbequemen Schlafplatz. Wen Mathes jedoch meint, wenn er von bezaubernder Bumse redet, soll er selber der Nachwelt erzählen.

Und Sonntag?

Machte man sich auf zur 2. Mannschaft. Diese spielte in Hannover bei der 2. Mannschaft von Hannover 96. Getroffen hat man sich am Hauptbahnhof, wo einem grosse Teile von Kopfschuss über den Weg liefen, welche sich gerade auf den Weihnachtsmarkt in Lübeck begeben wollten um dort ihre Weihnachtsfeier zu begehen. So konnte man noch eine kleine Glühweinkatastrophe aus einem Rucksack entfernen (wobei immer noch unerklärlich ist, warum meine Hände nicht nach Glühwein, sondern nach Haarspray rochen, obwohl die betreffene Person schwor, keines zu benutzen) und sich dann auf den Weg machen.

Dank ortskundiger Hilfe konnte das Ellenriedstadion schnell gefunden werden und man freute sich auf ein schönes Spiel. Leider scheint es am Freitag mal wieder unsinnige Auseinandersetzungen gegeben zu haben bei denen auch Hannoveraner beteiligt waren, so dass man doch ein bißchen mit einem unguten Gefühl zum Stadion ging.

Das Stadion ist wunderschön, hat eine hübsche Tribüne und die einzige noch existierende 500m Laufbahn in Deutschland. Leider befindet es sich in einem komplett heruntergekommenen Zustand. Die Zuschauerzahl war sehr enttäuschend, waren doch vielleicht 150 Leute anwesend. Und von denen hielt die Mehrzahl auch noch dem Gast die Daumen. Irgendwelche Nasen, die Stress machen wollten, waren nicht anwesend, aber ein solches Unterfangen wäre auch an den insgesamt 10 Polizisten gescheitert, welche sich das Spiel anguckten. Grossartig war, dass jeder Gast persönlich von einem Offiziellen die Mannschaftsaufstellung in die Hand gedrückt bekam.

Das Spiel verbrachte ich wie immer mit Fotos machen, wobei mein Chef viele Bilder von unserem Trainer wollte. Beachtenswert ist, dass auch bei dieser Tour unser Cheftrainer anwesend war und die Talente beobachtete. Sehr positiv war, dass Andy Mayer nach seiner Verletzung durchspielte und in der zweiten Halbzeit wirklich auch den Ton in der Mannschaft angab und durch seinen kämpferischen Einsatz auch die Voraussetzungen für das 1-1 schaffte. Vielleicht noch nicht Dienstag, aber spätestens Samstag in Kiel will ich sein Comeback in der ersten Mannschaft sehen.

Beide Mannschaften hatten genug Chancen zu gewinnen, aber insbesondere St. Pauli scheiterte an dem 96-Keeper mehrfach. Dieser hatte definitiv mehr als Oberligaformat und könnte ohne weiteres höher spielen.

Danach ging es mit Hossa noch zur Pressekonferenz, wo wir feststellen konnten, dass weder unser Coach noch der Coach der Hannover-Amateure ihr Geld mit dem Schwingen von grossen Reden verdienen. Insgesamt dauerte die Pressekonferenz vielleicht fünf Minuten, da auch keiner der anwesenden Journalisten eine Nachfrage hatte und nur Hossa eine Pseudonachfrage stellte.

Gut, so konnte man noch mit den anwesenden Journalisten aus Hannover fachsimpeln und die bereitgestellten Brote (superlecker) geniessen. Ehrlich gesagt: Super toll, welche Mühe sich die Verantwortlichen gaben. So bedankte man sich aus ganzem Herzen für die Gastfreundschaft und ging seiner Wege.

Meiner führte mich erstmal in einen hübschen hannoverianischen Neubau, wo Mr. und Mrs. Bagu wohnen. Jaja, voll der Ultra. Das vielleicht, aber eher bei einem 3.-Ligisten im Eishockey als bei einem 3.-Ligisten im Fussball. Kurz: der Haushalt ist mit Fanartikeln der Hannover Indians gepflastert. Hannover Indians? Wer Eishockey vielleicht mit einem Auge verfolgt, der mag dieses Team nicht kennen und mag meinen, dass das Eishockeyteam in Hannover doch Scorpions heisst. Im Kurzabriss ist die Geschichte jedoch wie folgt. Die Indians sind unter anderem Namen das ursprünglich in Hannover ansässige Team. Die Scorpions kommen ursprünglich aus der Wedemark (sozusagen das Pinneberg von Hannover). Irgendwann gingen die Indians pleite und die Scorpions wurden in die neue Multifunktionshalle verlegt. So wirklich sehen wollte sie dort niemand, während die Indians sich in die dritte Liga wieder hochkämpften und dort ca. 2000 bis 4000 Zuschauer haben. Je nach Gegner.

Aber bevor wir uns dem Eishockey widmeten, mussten wir erstmal die wirklich hübschen Katzen des Haushaltes bewundern.

So, dann war es aber Zeit das Stadion am Pferdeturm zu besuchen. Ein offenes Stadion mit einem Wellblechdach. Teilweise wohl baufällig, wobei ein neuer Betreiber Geld hineingesteckt haben soll. Aber irgendwie hat der Laden richtig Flair. 2100 Fans gegen den Tabellenletzten ist auch keine schlechte Quote. Die Stimmung war eher lau, aber das Spiel war auch richtig bitter. 3-3 gegen den Tabellenletzten (und dann gewonnen im Penaltyschiessen) und mit gutem schnellen Eishockey hatte das nicht viel zu tun. Aber irgendwie hat das was.

Krank ist nebenbei, dass es sich um eine Oberliga Nord/Ost handelt und der Gegner Bayreuth hiess. Kennt ihr einen anderen Sport, wo man Bayreuth in die Nordliga legen würde? Negativ waren rechte Sprüche auf dem Klo, welche aber auch durchgestrichen worden sind. Nur leider hat sich der Betreiber der Eishalle nicht dazu durchgerungen mal ein bisschen Farbe dort anzubringen.

Was mag ich sonst am Eishockey? Es gibt leckere Currywurst / Pommes und andere Leckereien. Die Fans sind relativ unaggressiv und der eine anwesende Auswärtsfan wird eher noch beklatscht als ausgepfiffen.

Tja, wird nicht der letzte Besuch gewesen sein, hat mir nämlich gefallen. Eigentlich will ich aber Mrs. Bagu mal in ihrem Team spielen sehen. ;-) Vielen Dank an unsere beiden Gastgeber!

Die Rückfahrt verlief schnell und ohne Probleme und um 12 war ich in meinem Bett. Da ich aber noch eine kleine WG-Party feierte, habe ich dann immerhin um 2 geschlafen.

Und dann war da noch...

... die Airbuserweiterung. Schwieriges Thema. Man kann jeden Bewohner Neuenfeldes verstehen, der Angst um sein Dorf hat. Mal ganz davon ab, dass die Lärmbelastung von Flugzeugen doch erheblich ist. Das Problem ist nur, dass Airbus einer der grössten Arbeitgeber in Hamburg und Umgebung ist und dadurch natürlich eine gewisse Erpressungsmöglichkeit hat. Und Airbus natürlich immer Frankreich in der Hinterhand hat, wo die wahrscheinlich auch eine 10 km Landebahn innerhalb von fünf Minuten bauen dürften. Was man nur in solchen Situationen immer wieder merkt ist, dass unsere Stadtstaatsituation Unsinn ist. Denn so kann man Airbus nicht irgendwo vor die Stadt legen, da dann das Geld für Hamburg verloren wäre und nach Niedersachsen oder Schleswig Holstein gehen würde.

Verzockt hat sich jedoch die Kirchengemeinde, die auf "alles oder nichts" gesetzt hat und nun vor einem nichts steht. Hätte sie einen Kompromiss angestrebt, hätte sie vielleicht mehr Garantien für ihr Kirchenhaus und ihr Dorf heraushandeln können.

... Phoenix: Wenn wir schon auf der südlichen Seite der Elbe sind, dann muss ich ja auch noch was zu Phoenix sagen. Die jetzt bekanntgewordenen Entlassungen waren klar. Das Management von Continental erfreut sich ja nicht mehr an Geschäftszahlen oder an guten Produkten, sondern nur noch daran, wie viele Leute sie rausgeschmissen haben und wie viele Familien sie ins soziale Unglück gestürzt haben. Ich habe nicht ein Problem damit, dass eine deutsche Firma auch im Ausland produziert, aber dies sind hier nicht die Motive. Sowohl Phoenix als auch Continental machen gute Gewinne. Aber das interessiert nicht. Hauptsache man kann Leute entlassen. Pervers wird das ganze dann, wenn man dann liest, dass die Manager von Phoenix sich über Aktienoptionen viel Geld in die eigenen Taschen gewirtschaftet hat. Ich für meinen Teil werde bei einem solchen Management nicht mehr kaufen. Glücklicherweise gibt es noch Unternehmerfamilien wie Otto und Tschibo, die sich nicht an dem Entlassen von Leuten, sondern an geschäftlichen Erfolg, welcher hart erarbeitet ist, erfreuen. Und ganz ehrlich: Denen gönn ich auch einen gewissen Reichtum.

... die Blödzeitung, welche eine Miss-Fan suchte. Wie üblich druckte sie irgendwelche halbnackten jungen Frauen ab, die sich nun gerade noch einen Schal ihres Vereines um die Hüften gebunden hatten. Neben diesen ganzen jungen Damen hatte jedoch auch eine St. Pauli-FanIn an diesem Wettbewerb teilgenommen und ihr Foto wurde abgedruckt. Ich sag mal: eine Dame in ihrem besten Alter (für die Nichtkavaliere unter euch: so ca. Mitte 50), welche sich einfach mit Rettershirt und Papagei auf der Schulter fotografieren liess. Grossartig und Respekt dafür. Ich habe ziemlich gelacht.

... der Senat, welcher die Hilfen für die Kulturstätten der Stadt gekürzt hat. Soweit ist das nicht weiter schlimm und in Zeiten knapper Kassen vollkommen in Ordnung. Wenn jedoch einseitig zu Lasten der Kampnagel und zu Lasten der Fabrik gekürzt wird, dann hat das nicht nur den Geruch einer Abstrafung von Läden die eine andere politische Meinung haben, nein, dann ist das absol