Norbert regt sich auf vom 1.8.2005

 

über

Warum drei Punkte in Bremen uns ganz recht sind

Vorwort

Herzlich willkommen zur neuen Saison oder in einem neuen Jahr für Fussballfans. Am Ende dieser Saison steht zu 85 % ein Ligawechsel. Denn entweder können wir aufsteigen oder wir werden wohl erhebliche Probleme bekommen noch eine Saison dritte Liga zu bezahlen. Nun, liebe Leser, daher folgende Frage an euch: Wann ist der FC St. Pauli das letzte Mal aufgestiegen, wenn er dieses Ziel am Anfang einer Saison hatte? Richtig, das war 1989. Alle Aufstiege danach erfolgten in Saisons, wo man mit allem gerechnet hatte, aber nicht mit dem Aufstieg.

Was gibt es diese Woche zu berichten? Es gibt zwei Pflichtsiege, ein bisschen anderen Sport und ein bisschen Döntjes. Lasst euch überraschen.

Mal wieder Bremen

Erinnert ihr euch an letztes Jahr? Ich auch nicht mehr so richtig, denn aufgrund einer gewissen Cider-Tour war ich voll wie ein Eimer. Wer dieses nachlesen möchte, der gebe doch einfach mal in Google „Spaddel“ ein und gucke sich eines der ersten Ergebnisse an. Zumindest letzten Freitag war dies noch der Bericht aus Bremen.

Diesmal machten wir uns in einer etwas anderen Besetzung auf den Weg, hatten wir uns doch entschieden aus beruflichen Gründen den letztmöglichen Zug zu nehmen. So machte sich Familie Elefant, Familie Autor, Familie Pieps und Pectoris und P. auf den Weg. Aber nicht ohne vorher spontan noch einen WG-Partner Rispis eingesammelt zu haben. Der Zug war angenehm leer und gut gekühlt und während in Hamburg als auch Bremen wohl zwischenzeitlich die Welt unterging, sassen wir im Zug und bekamen davon nix mit.

Frau Rispi musste erstmal einen menschlichen Reflex nachgehen und ihr neues Handy ausprobieren und natürlich in der Bahn zur Begeisterung aller Mitfahrer ihre Klingeltöne durchtesten. Grosses Tennis, sag ich euch. Es scheint wirklich so zu sein, dass man neue Handys halt in Bahnen ausprobieren muss, damit auch wirklich alle Leute das Klingeln mitbekommen. Naja, der Spott war dementsprechend auf ihrer Seite und wir hatten unseren Spass.

Leider stoppte der Zug einmal kurz ziemlich abrupt (Notbremse?), so dass wir etwas zu spät in Bremen ankamen. Strassenbahnen in Richtung Stadion waren hingegen Mangelware. So entschlossen sich Familie Autor und BiB und P. zur Nutzung eines Taxis. Der Autor liess noch kurz den Grosskotz raushängen und danach brachte uns der nette Taxifahrer zum Stadion. Zitat: „Halten Sie mal da, wo die ganze Polizei ist, da müssen wir hin.“

Bremen ist ein wirklich professionell geführter Verein. Wenn man da nach Innenraumkarten fragt hat man einen Tag später eine positive Antwort und es klappt am Spieltag auch alles. Bremen ist aber auch ein vollkommen unprofessioneller Verein. Wie bereits in den Vorjahren war im Gästebereich nur ein Eingang geöffnet und die Ordner vollkommen überfordert. Kurz vor Spielbeginn wurden auch keine Leute mehr in den Stehplatzbereich gelassen, weil dieser angeblich überfüllt war. Aber die nebenliegenden Blöcke wurden nicht geöffnet.

Meinereiner machte es sich im Innenraum bequem. Naja, soweit das ging. Ich bin echt hin- und hergerissen. Auf der einen Seite macht es echt Spass, Fotos zu machen und die Ergebnisse dann hier auf der Seite oder auf der offiziellen Seite zu bewundern. Auf der anderen Seite fehlt einem das Gepöbel und das Gebrülle in einem engen Fanblock. Ich werde mich diese Saison wohl mal so und mal so auswärts entscheiden. Zu Hause bleib ich auf meinem Platz, da sind meine Leute, da gehör ich hin. Wobei auch hier Ausnahmen die Regel bestätigen. In Bremen war ich darum nicht zu traurig nicht im Fanblock zu stehen, da man von dort nicht gerade eine tolle Sicht hat.

Vor dem Spiel wurde Christof offiziell verabschiedet, dies selbst mit Durchsage vom Stadionsprecher. „Tschüss, Christof in offizieller Funktion“ und hoffentlich „Willkommen, Christof als Fan“.

Danach gab es erstmal sehr schöne Sachen zu sehen. Unser „normaler“ USP-Vorsänger steht wieder mit Megafon in der Kurve und ich hoffe mal, dass sich das Thema Stadionverbot zumindest für seine Person endgültig und für immer erledigt hat (hatte leider Freitag keine Gelegenheit zu fragen). Die zweite schöne Sache war die Choreo, welche diesmal von USP organisiert war und sich an die beiden letzten zwei sehr schönen Jahre anschloss, so dass wir nun drei Auftritte in Bremen hatten, die alle drei choreotechnisch äusserst gelungen waren.

Nicht so wirklich gelungen war die erste Halbzeit, nun sportlich gesehen. Die ersten 15 Minuten fand St. Pauli nicht statt, und wenn Hollerieth nicht einen guten Tag erwischt hätte, dann hätte es ein Debakel gegeben. Erst mit fortlaufender Spielzeit kam unser Team besser (aber nicht gut) ins Spiel. Insgesamt war es in der ersten Halbzeit viel zu wenig wenn man bedenkt, dass Bremen ein absoluter Abstiegskandidat ist.

Dementsprechend empfand ich die Stimmung aus dem Innenraum gehört in der ersten Halbzeit auch nicht wirklich super toll. Klar, USP machte ordentlich Dampf, aber der Rest des Blocks machte nicht wirklich mit. Einen riesigen Respekt nebenbei für die Bremer, die waren von meiner Position mit ihren vielleicht 100 Leuten echt gut zu hören. Natürlich haben alle Recht, die sagen „haben wir im Block nicht gehört“, aber wenn man die kleine Menge in Betracht zieht, dann waren die auf dem Spielfeld schon ordentlich laut.

Zur Halbzeit hatte ich somit schlechte Laune. Vielleicht sollte ich zur Begründung mal meine Ligagrundannahmen schildern: Aus meiner Sicht spielen 5-6 Teams um den Aufstieg (Essen, Lübeck, Osnabrück, St. Pauli, Düsseldorf, Wuppertal, Kiel; wobei diese nun Favorit zu Aussenseiter geordnet und die letzten drei mit einem Fragezeichen zu versehen sind). Die restlichen 12 Mannschaften spielen ausschliesslich gegen den Abstieg. Bei den Amateuren (seit neuestem mit der Tarnbezeichnung 2. Mannschaft) liegt dies daran, dass alle sehr junge Truppen schultern müssen, bei den anderen Mannschaften schlichtweg daran, dass sie zu schwach sind. Emden ist dabei der Topabsteiger, Chemnitz und Jena trau ich selbst einige Überraschungen zu. Das heisst aber auch folgendes: Wenn ich oben mitspielen will, dann sollte ich gegen diese Abstiegsmannschaften von den möglichen 72 Punkten am besten 60 holen. Und ich sollte mir insbesondere am Beginn der Saison gegen keinen dieser Gegner Schwächen erlauben, damit ich in einer guten Ausgangsposition bin. Wenn ich unser Programm so ansehe, dann heisst diese Annahme, dass wir aus den ersten drei Spielen neun Punkte holen müssen. Dann kann man gegen Lübeck und gegen Düsseldorf eher defensiv in das Spiel gehen und auch nach dem Prinzip agieren „Ihr müsst kommen, wir haben unsere Punkte schon“. Am Ende sollte man von 108 Punkten mindestens 75 holen, damit man aufsteigen kann (wenn ich es richtig sehe, haben letztes Jahr 70 Punkte gereicht, aber da war die Liga ausgeglichener). Besser noch wäre es, mindestens 80 Punkte zu holen. Das – und nun komme ich zum Tagesgeschehen zurück – heisst aber auch, dass ein 0-0 in Bremen bereits ein erheblicher Rückschlag in den Aufstiegsbemühungen wäre. Dies erklärt meine schlechte Laune, aber auch mein sehr hohes Anspruchsdenken.

Die Ansprache in der Halbzeit weckte jedoch Wunder. Oder hatten die irgendwelche Drogen im Tee? Plötzlich kämpfte die Mannschaft, wusste spielerisch zu überzeugen und hatte Torchance auf Torchance. Nun war von Bremen nix zu sehen. Nur leider ging keiner der Bälle rein, so dass nicht nur ich in Ferne ein unglückliches 0-0 oder nach alter St. Paulimanier ein unglückliches 0-1 aufziehen sahen. Und als Bremen die Latte traf, war dieser Gedanke schon sehr präsent. Nur ein gewisser Schweizer blieb ganz ruhig und meinte immer auf meine SMS, dass wir schon in der 90sten Minute das 1-0 machen würden. Naja, genauso kam es nicht, aber in der 77. Minute machte Shubitidze (was für ein Name) den Siegtreffer. Und der Schweizer gab auch zu, dass er nicht ganz so cool war wie es aus den SMS hervorging.

Kommen wir zu einigen einzelnen Spielern: Der Siegtorschütze sei hier mal absolut herausgehoben. Er war der einzige, der mir auch in der ersten Halbzeit positiv auffiel und nun wirklich bis zu seiner Auswechselung kämpfte wie ein Irrer. Meggle: In der ersten Halbzeit eine glatte Sechs. Er gewann bis zum Pausentee nicht einen wichtigen Zweikampf und wirkte ziemlich abwesend. In der zweiten Halbzeit eine glatte Eins. Da war er Antreiber, Lenker und Denker in einer Person. Schieben wir mal die anfänglichen Schwierigkeiten auf Nervösität. Luz: Gefiel mir in seinen 20 Minuten deutlich besser als Wojcik. Nur leider machte er den entscheidenen Ball nicht rein. Und ein Stürmer wird nun mal an Toren gemessen. Sulentic: Mann, was für eine Kampfsau. Grossartiger Einsatz, und das auch noch mit Übersicht. Nur „Beherrschtheit“ ist eine Vokabel, die er schnell noch lernen muss. Die gelb-rote Karte ist natürlich sehr ärgerlich (und ich habe die nicht wirklich mitbekommen). Kollektiv „Die Abwehr“: Am Anfang ein Hühnerhaufen. Danach immer besser und ich denke, dass es sich wieder um ein Prunkstück unserer Truppe handeln wird.

Dem besseren Spiel folgend war die zweite Halbzeit stimmungstechnisch auch einfach nur grossartig. Vorne vor dem Block wurde man echt einfach umgehauen von der erreichten Lautstärke. Und nicht nur „singsang“, sondern teilweise echte Emotionen (halt eine Sache, die mir besser gefällt). Das war wirklich grossartig. Man merkte, dass die Fans doch sehr hinter der Mannschaft stehen.

Leider nicht überhören konnte man aber auch die ca. 10 Dumpfbacken auf Bremer Seite, welche durch keinen IQ, Thor Steinar Shirt und U-Bahnlied auffielen. Etwas schmunzeln musste ich jedoch, als die anfingen zu singen, dass wir doch so scheisse wie der Lokalrivale seien. Interessant. Liebe Bremer: Könnt ihr diese Flachpfeifen bitte mal aus eurem Stadion entfernen? Leider ist später von diesen Herren noch die Rede, aber dazu halt später. ?

Nach dem Spiel war erstmal eine grosse Feierstunde angesagt, als die Mannschaft ausgiebig in die Kurve kam und mit den Fans feierte. Leider konnte ich Ralles Show nicht wirklich fotografieren, denn genau in diesem Moment versagte mein Akku. Wie sagte er so schön? „Mehr kann ich aber nicht machen.“

Draussen traf man nun seine Liebsten wieder und machte sich gemeinsam auf den Weg gen Strassenbahn. Bier und Wasser eingekauft und Strassenbahn geentert, als leider unsere ganze Planung durch diese Flachpfeifen von eben durcheinander gebracht wurde. Leider mussten diese auch noch St. Paulianer in einen Konflikt verwickeln und leider sammelte die Polizei natürlich nicht die Flachpfeifen, sondern die St. Paulianer ein. So kam es zu zwei vorübergehenden Ingewahrsamnahmen, die mehr als ärgerlich sind. Insbesondere da die Polizei eben nicht die Nazis einfährt, sondern unsere Leute.

Die Bremer Polizei hatte auch wieder das Handbuch „Wie fahre ich Fussballeinsätze nicht“ gelesen und als Beispiel ihrer Einsatztaktik genommen. So blockierte sie mit ihren Einsatzfahrzeugen die Schienen, dass alle St. Paulianer zu Fuss gehen mussten. Dadurch schaffe ich mir als Polizei natürlich eine vollkommen unübersichtliche Gruppe im Dunkeln. Dann schafften sie es vorher bereits nicht trotz deutlicher Präsenz die entsprechenden Flachpfeifen zu beobachten und von uns fernzuhalten. Und dann fuhren sie alle naslang panisch mit Blaulicht durch Gruppen und spielten den grossen Max. Na super.

So blieb uns nur ein längerer Fussmarsch zum Bahnhof, welcher immer wieder durch irgendwelche „die Polizei spielt Michael Schuhmacher“-Aktionen belastet wird. Etwas belastend finde ich es nebenbei auch, wenn sich einige Möchtegern-Harte aus unseren Reihen mit Glasflaschen bewaffnen zu einem Zeitpunkt, wo nun echt kein Grund mehr dazu war. Aber vielleicht muss man das, um in gewissen Kreisen hart und cool zu wirken. Ich fand es eher lächerlich. Besser ist es immer, im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein. Genauso unsinnig finde ich es, wenn sich über solche Fragen Leute aus den eigenen Reihen in die Haare bekommen. United we stand, divided we fall, sag ich nur.

Der Zug kam so nur mit Verspätung los und war natürlich vollkommen überfüllt. Lächerlich auch hier wieder die Polizei. Erst hält sie den Zug an, damit alle St. Paulianer mitkommen, um dann einen einzelnen Typen am Einsteigen zu hindern, weil der Zug angeblich zu voll ist. Was für ein Schwachsinn. Dem zivilen Ungehorsam einiger St. Paulianer ist es zu verdanken, dass der Typ wohl doch noch mit konnte.

Die Rückfahrt verlief warm und trocken, denn Getränke hatte keiner mehr dabei. Daher konnte mit einigen Vagabunden auch echte Träumereien begonnen werden. „Jetzt so ein Glas Bier“ - „Oder eine Mische, so Korn-Cola“ - „Oh ja, das geht nun schön schnell“ - „Oder Cider, so richtig kalt, so dass sich am Glas kleine Tropfen bilden, die langsam runterlaufen“. Wem bei solchen Vorstellungen nicht die Zunge am Gaumen klebt, der mag die angesprochenen Getränke nun gar nicht.

Der ganze Durst konnte dann aber im Jolly gestillt werden. Fünf Cider in einer Stunde brachten die richtige Bettschwere.

Dann kam der Sonntag

Und unsere Amateure spielten bei Union. Und das zur der guten alten Oldschool-Zeit 10:45. Meiner einer war bereits um 6:00 Uhr aufgestanden, weil meine Schwester die Cyclassics mitfuhr. Ihre Leistung ist echt schon unglaublich, denn die Leute, die 100 km in 3:03 fahren, werden unter meiner Leserschaft wahrscheinlich an einer Hand abzuzählen seien. Noch viel unglaublicher fand ich den Typen, der neben ihr gestartet ist und 66 Jahre alt war und meinte, er würde wohl erster seiner Altersklasse werden (sprich auch ca. 3 Stunden fahren). Respekt davor. Ein kleiner Haken jedoch war, dass wir zwar um 7:30 da waren, meine Schwester aber erst um 9:10 gestartet war und wir nicht wirklich fit waren, um so lange zu stehen. Grupo Kater und Grupo zuwenigschlaf.

Danach dann zu Union. Boah, was für ein schöner Platz! Wie ein Amphitheater geformt und mit schön viel Grün drumherum. Schade, dass der Verein nicht höher spielt und schade, dass ich diesen Platz an diesem Sonntag zum ersten Mal sah.

Das Spiel war Grotte. Die 2. erspielte sich viele Chancen, aber der sehr gute Torhüter hielt wirklich alles ausser eben den einen Freistoss, welcher absolut unhaltbar war. Lustig war, dass er danach mit uns hinter dem Tor Stehende schnackte und immer wieder Kommentare brachte. Lustig auch der namentlich nicht genannte Journalist, der über Sonnenbrände am wichtigsten Teil berichtete und erzählte, dass dies sehr lustig sei, wenn man nach Abheilung dem Liebesspiel frönen würde, denn dann sei das Teil braun-weiss.

Irgendwann war gewonnen und ich konnte mit Familie die Fahrt unseres persönlichen Jans feiern.

Was sonst noch war…

… ohne Kommentar:

(Geklaut aus von der ARGE (Fanvereinigung des TSV 1860 München) Homepage)

"Wir bitte alle ARGE-Mitglieder zukünftig mit Argusaugen bei allen Heimspielen darauf zu achten, dass unsere Fahne nicht wieder beschädigt wird oder beim Hochziehen behindert wird. Sollte dies wiedererwarten der Fall sein, dann nehmt bitte euer Fotohandy oder eine Digitalkamera und fotografiert diese Typen. Die Fotos leitet dann bitte so schnell wie möglich an uns weiter! Bitte keine Gewalt anwenden oder zu Handgreiflichkeiten kommen lassen, wenn gewisse Typen uns provozieren wollen! Der Verein hat uns nach einem intensiven Gespräch volle Unterstützung zugesichert. Personen die gegen die Blockfahne sind, sind auch gegen den TSV München von 1860 (so Vize Hauner). Wir und auch der Ordnungsdienst müssen diese Typen "nur" identifizieren. Den "Rest" erledigt der Verein."

Ich wollte doch ohne Kommentar, ich wollte doch ohne Kommentar. Nein, ich kann es nicht. Das ist Aufforderung zum Denunzieren und erinnert nun wirklich an dunkle Zeiten. Mal ganz davon ab, dass man nun seinen Nachbarn in der Löwenfankurve echt einfach loswerden kann. Foto machen, behaupten, der hat gestört und schon hat er fünf Jahre Stadionverbot, am besten noch bundesweit. Und noch eine Anmerkung: Wenn man solche Drohungen für eine Durchführung der Choreo braucht, dann scheint ja was in der Aussendarstellung der entsprechenden Gruppe falsch zu sein.

…die Polizei, die Polizei hat immer Recht

Nur wie das Mittwoch klappen soll, wenn St. Pauli und der Lokalrivale in einer Stadt spielen, dieses weiss ich nicht. Ich hatte das bisher immer für ein grosses „NoNo“ gehalten, aber ich merke, dass auch so etwas nicht mehr gilt. Man kann nur echt hoffen, dass nix passiert, aber steuern kann man dies nicht. Insbesondere wenn der Lokalrivale gegen Ölmütz rausfliegt. Bleibt nur zu hoffen, dass alle St. Paulianer besonnen bleiben und nicht auf irgendwelche dämlichen Provokationen reagieren oder dämlich provozieren. Aber ich bezweifele, dass dies klappt.

… Raubritter Deutsche Bank

Die es echt schafft Schrempp aus dem Amt zu drängen (sie ist einer der grössten Aktionäre und stellt den Aufsichtratsvorsitzenden) um am Tag der Verkündung dann Aktien in einem grösseren Paket zu verkaufen. Das nenn ich dann mal langfristige Anlagestrategie.

… Spiele um 11 Uhr?

Werden kommen. Und wenn man sie durch die Hintertür einführt, indem man behauptet, dass ein Spiel sicherheitsrelevant sei und daher um 11 Uhr angepfiffen werden muss. Was interessant ist bei den Bayern ist, dass ihnen anscheinend vollkommen egal ist, wie viele Fans bei solchen Spielen im Stadion sind. Denn Auswärtsfahrten oder eine weitere Anreise wird bei solchen Spielen sehr schwierig. Und ich frage mich, wie viele Asiaten eine Liga interessieren so