Norbert regt sich auf vom 14.11.2005
über
Tokio Hotel
Brechen dieses Jahr einfach alle Serien? Wir haben seit Jahrzehnten nicht mehr im Südstadion gewonnen. Wir hatten bis zu dieser Saison nicht in Kiel verloren. Geht jetzt auch die Serie der Niederlagen im Volkspark zu Ende? Und die Serie der Nichtaufstiegsjahre? Allemal ist es schön, wenn die einzige Sorge von Spielern und Fans ist, was man eigentlich so nächstes Wochenende macht. Aber ihr kennt diese Kolumne auch als die ultimative Euphoriebremse, insofern werdet ihr von mir auch ein paar mahnende Worte hören. Denn immer noch sind uns Kiel und Lübeck mindestens zwei Punke voraus, nach dem nächsten Wochenende ist einer von den beiden uns mindestens vier Punkte enteilt. Hinzu kommt noch, dass unsere letzten drei Auswärtsspiele diese Saison Osnabrück, Essen und Jena heissen, was auch nicht gerade von Pappe ist. Wir haben von den Spitzenmannschaften auch nur noch Kiel zu Hause, sonst müssen wir zu allen Aufstiegsgegnern reisen. Und das wird schwer genug. Schön wäre es, wenn wir bis dahin ein kleines Polster (von so ca. drei bis sechs Punkten) erarbeitet hätten, so dass diese Gegner immer gegen uns offensiv spielen müssen.
Kommen wir zu der Fahrt nach Köln. Viel zu früh riss mich mein Wecker aus dem Schlaf. Leider hatte der sonst so bewährte Chauffeurservice heute frei, so dass ich bereits um 3:50 aus den Federn springen musste, damit ich zumindest eine Teilstrecke per Bus in Angriff nehmen konnte. Ich begab mich also gegen 4:20 in Richtung Bushaltestelle, stellte mein Handy an und stellte fest, dass ich gestern Abend noch zwei SMS verpasst hatte. Aus Langeweile begann ich diese also zu antworten. Eine davon war von meinem Lieblingspolizisten, der mich fragte, wo in Köln eigentlich das Stadion sei. Ich ihm also geantwortet und eigentlich nicht mit einer Antwort gerechnet, als ca. 5 Minuten später (also so um 4:33) mein Handy vibrierte. Oh Mist, dachte ich mir, hab ich den wohl aus dem Schlaf gerissen. Weit gefehlt, denn als Antwort kam so sinngemäss ein Dank und der Hinweis, dass er gerade im Videotext gesehen habe, dass Kiel nur 2-2 gespielt hat. Eine etwas erstaunte Nachfrage brachte zu Tage, dass er Karnevalfeiern war und gerade zu seinem Aachener Gastgeber zurückgekehrt war. Okay, damit wäre das erste Rätsel des Tages gelöst. Erstaunlich ist, wie viele Leute sich um 4:38 an der Bushaltestelle Vörstekoppel so einfinden. Leider noch nicht erhältlich war eine neue MoPo, so dass ich den langen Weg zu meinen Ersatzfahrservice damit verbrachte die Menschen in den Bahnen zu beobachten. Eigentlich nur Leute auf dem Weg zur Arbeit und einige verstreute Nachtschwärmer.
Um 5:09 klingelte ich dann also bei meinem Ersatzfahrdienst, welcher erstaunlicherweise nach wenigen Sekunden Abfahrbereit erschien, obwohl ich mich erst um 5:15 angekündigt hatte. Gemeinsam machte man also die restlichen Meter zum Busabfahrtplatz, wo man kurz nach 5:30 eintraf. Und oh Wunder, oh Wunder, es hatten sich wieder die üblichen Verdächtigen eingefunden. Frau H. und Martini waren ähnlich pünktlich wie wir da. Ihr werdet euch fragen, warum ich so früh da war. Insgesamt bin ich kein Freund davon irgendwohin auf die letzte Sekunde zu kommen. Weiterhin hasse ich nichts mehr, als sich Plätze suchen zu müssen, wenn die Busse schon da sind. Und dies hasse ich dann umso mehr, wenn es zwei Busse gibt, die aber nicht platztechnisch vorher aufgeteilt sind. Wir hatten die Wahl zwischen Sportreisen normal mit der Hoffnung auf ein Klo und Alternativreisen-Liegewiese definitiv ohne Klo. Unsere eigentliche Planung war, dass wir den Sportreisenbus nehmen. Als dieser jedoch als erstes erschien und alle KoG sofort da hinstürzten, wurde unsere Planung kurzfristig brutal geändert. Frau H. wurde noch schnell aus der Schlange herausgeholt und wir beschlossen, den anderen Bus zu nehmen. Nur leider erschien dieser nicht und insgesamt wurden wir auch langsam etwas nervös. Dies lag auch daran, dass der Busfahrer kein Handy mit hatte und so nicht erreichbar war. Als der Bus um 6:29 immer noch nicht erschienen war, wurden bereits alternative Planungen aufgemacht („Wir nehmen das und das Auto und ich fahr“), aber um 6:35 erschien unser Gefährt und wir konnten in dem Bus Platz nehmen. Insgesamt waren wir vielleicht 25 Leute in einem Bus, welcher ca. 40 Leute transportieren kann. U.a. auch ein kurzentschlossener Ultra, welcher sich direkt vom Kiez kommend seinen perfekten Tag so beschrieb: „Jetzt sechs Stunden schlafen, dann drei Stunden Fussball, drei Punkte mitnehmen, dann wieder sechs Stunden schlafen.“ Er sollte es auf der Liegewiese ziemlich genau so hinbekommen.
Wir hingegen machten es uns im vorderen Teil des Busses gemütlich, wo wir einen 4 Leute Platz mit Tisch und die nebenstehenden Plätze belegten. Ich mag Plätze mit einem Tisch. Man kann immerhin die Beine ausstrecken. Seine Premiere als Reiseleiter in einem Bus, indem ich sitze gab Han Ul (besser bekannt als der „Aux Armes“-Anstimmer vom Dienst), welcher seine Begrüssungsrede mit „Weckt mich, wenn ihr Fragen habt“ beendete. Dass ihn nicht wirklich jemand wecken musste, zeigt, wie entspannt dieser Bus war.
In Hollenstedt noch kurz die Hollenstedt-Hools aufgesammelt und dann ganz entspannt gen Westen gezuckelt. Jetzt galt es doch nur noch ein Problem zu lösen: Da wir kein Klo an Bord hatten, war die Gefahr von schnellen Pinkelpausen doch sehr hoch. Aber wir bauten schnell eine wirksame Sperre gegen zu schnelle Anfragen für Pinkelpausen ein. Kurz 1,30 für Deutschlands Teeny Magazin Nr. 1 rausgekegelt und schon musste jeder, der auf Klo muss die Bravo Foto Love Story vorlesen. Die Idee basiert – um jetzt mal vollkommen off Topic zu werden – nebenbei auf einer Story, die ich kurz vor einer Pause zum Besten gab. Der Bus träumte schon vom ersten Auswärtsspiel in Wladiwostok und ich erzählte, dass ich mal nach Leningrad gefahren sei, wo man uns die Achsen des Zuges ausgetauscht hat und man drei Stunden nicht auf Klo durfte. Jedoch wurde man vorher weder gewarnt, noch durfte man den Zug verlassen. Damals rettete sich einer der Mitfahrer vor dem „in die Hose machen“ dadurch, dass er eben die Fotolovestory vorlas.
Womit wir wieder beim UEFA Cup sind, den wir ja nächstes Jahr spielen. Während ich ja zu meinem Versprechen stehe, die erste Runde mit dem Fahrrad zu machen, enttäuschte Paulchen doch sehr. Denn viel mehr als grosse Sprüche a la „ich empfange dich dann mit einem Fass Bier vor dem Stadion“ fiel ihm nicht ein. Und unseren Mannschaftswagen will er auch nicht fahren. Wie man die ca. 12.000 km nach Wladiwostok mit dem Fahrrad zurücklegt, ist dann eine ganz andere Frage, die ich noch nicht beantworten mag.
Zurück zu unserer Busfahrt, welche langsam in Köln ankam. Dort noch kurz und elegant einem Stau ausgewichen und um 12:30 waren wir in der Stadt des Karnevals angekommen. Während der Rest der Busbesatzung ihrer Wege ging, begann ich meine Fotokarte zu organisieren. Das ist in Köln richtig Spass, denn hier bekommt man die Fotokarte bei einem Ordner, der auf dem Parkplatz steht. Wirkt so ein bisschen wie so ein Drogendealer an der Ecke. Habe ich nebenbei am Anfang der Saison gesagt, dass ich nicht ganz in den Innenraum wechseln will? Zur Zeit sieht die Realität bei Auswärtsspielen anders aus und insgesamt bringt es wirklich Spass. Mal sehen, ob auch wieder andere Zeiten kommen.
Kölner Südstadion. Vielleicht schaffen wir es ja diese Saison endlich zwischen uns und dieses Stadion eine Sicherheitsabstandsliga zu legen. Es ist einfach grottenhässlich und dazu noch unstimmungsvoll ohne Ende. Hinzu kommt noch, dass die Ordner keine Transparente am Zaun erlaubten, so dass das Stadion insgesamt noch langweiliger und hässlicher aussah. Diese neue Schikanemöglichkeit für Fans erfreut sich leider auch am Hamburger Millerntor äusserster Beliebtheit, so dass ich nicht nur mit einem Finger auf den Luchs-Ordnungsdienst (der hiess wirklich so), sondern auch auf unsere Polizei und Ordnungsdienst zeige. Leider zwingen unvernünftige Fans und rechtlich abstruse Ideen (der Verein, von dem die Fans sind, wird haftbar gemacht, wenn trotz Verbot von allem die Fans zündeln, sonst haftet der Gastgeber) die Vereine zu diesem Handeln, aber bedauerlich ist es schon, dass so ein weiterer Teil der Fussballkultur verloren geht.
Die restliche Zeit bis zum Anpfiff verbrachte ich damit, bekannte Leute zu treffen, viel zu reden und sich zu wundern, dass sich die Mannschaften nicht im Stadion warm machten. Der Rasen war zwar ein übler Acker, aber komisch ist das irgendwie schon, wenn man vor dem Anpfiff keine Mannschaft sieht. Es führt auch nicht gerade dazu Fussballstimmung aufkommen zu lassen.
Mein Job zwang mich in der ersten Halbzeit in die leere Kurve des Stadions zu gehen, aber es ist doch sehr interessant, was man so auf dieser Seite hört. Der Dauersupport aus der Ultra Ecke kommt auf dieser Seite des Stadions nur sehr leise an und ist nur dann zu hören, wenn man wirklich selber still ist. Bei einer vollen Kurve hinter mir, hätte ich wahrscheinlich gar nichts gehört. Wenn sich aber auch nur die Hälfte der Kurve gleichzeitig regt, dann ist das so höllelaut, dass man wirklich eine Gänsehaut bekommt.
So, und wenn diese Überlegungen nun jemanden zu einem perfekten Support, der auch praktisch umgesetzt wird, umsetzen kann, dann bekommt der den Fannobelpreis.
Zum Spiel: Vollkommen überlegene Vorstellung, wo man nie das Gefühl hatte, dass nach dem 2-1 noch was anbrennen kann. Sie hatte eigentlich nur zwei Schönheitsfehler. Ein dummer Fehler zum 1-0 (da kommt der kleinste auf dem ganzen Feld frei zum Kopfball) und dass in der zweiten Halbzeit nicht ein mögliches 5-1 bis 6-1 herausgeschossen wurde. Die Chancenverwertung bei Kontern muss dringend besser werden.
Aus einer insgesamt tollen Mannschaftsleistung muss ich ein paar Spieler herausheben. Als erstes Dinzey. Man, wie häufig hab ich diesen Mann schon in dieser Kolumne verflucht, auf den Mond oder zumindest aus unserem Kader heraus gewünscht. Und nun plötzlich, nachdem er wochenlang auf der Bank sass, nun plötzlich spielt er wie ein junger Gott. Okay, immer nur die ersten 40 Minuten wirklich gut und danach sieht man ihm fehlende Kraft an, aber er knipst wie kein anderer und ackert dabei auch noch wie blöde. Warum nicht immer so?
Luz: Er muss in dem jetzigen System seinen persönlichen Ehrgeiz begraben. Viele Tore wird er nicht machen, wenn er sich da vorne weiterhin so aufreibt. Aber dies macht ihn keinen Deut schlechter oder seinen Einsatz weniger wertvoll. Was er an Löchern für die nachstossenden Arifi und Dinzey reisst, dass wird nie gewürdigt und von den wenigsten gesehen. Von mir schon! Also: Persönlichen Ehrgeiz (Stichwort „Ich will 15 Tore machen“) begraben und weiterhin so ackern und damit Chance für Tore in der 2. Liga erarbeiten.
Boll, Brückner, Schultz. Unser Killermittelfeld. Eigentlich ohne „klassischen“ Spielmacher und eigentlich alle drei eher die Grätscher und Kämpfertypen, aber gerade dieses funktioniert. War in unserer Krise noch das Mittelfeld der Schwachpunkt, so ist es nun unsere absolute Stärke. Läuferisch klasse, es wird kein Ball verloren gegeben und jede gegnerische Mannschaft hat es gegen die drei schwer sich durchzusetzen. Endlich geht mal nicht jeder gegnerische Angriff ungebremst auf die Viererkette, endlich steht der Stossstürmer nicht im Mittelfeld. Ich sehe zur Zeit nur keinen Platz für Meggle und Shubi. Wer soll dafür in diesem Mittelfeld weichen? Natürlich haben beide spielerisch vielleicht mehr drauf, aber das machen die drei Jungs von dem Mittelfeld mit läuferischen Einsatz mehr als weg. Kann so weiter gehen Jungs.
Zuletzt noch Arifi: Endlich wieder mit aufsteigender Form. Und was er kann, hat er beim Tor in Köln mal wieder bewiesen. Auch bei ihm kann es so weiter gehen.
Zum etwas falschen Zeitpunkt kommt nun das Spiel gegen den Lokalrivalennachwuchs. Warum zum falschen Zeitpunkt werdet ihr fragen? Mal ganz ehrlich: Glaubt ihr an sechs siegreiche Spiele hintereinander? Soweit ist mein Optimismus noch nicht gediegen. Hinzu kommt, dass wir uns immer noch in einer „Wir müssen gewinnen“ Situation befinden. Aus der Hinrunde können wir noch 37 Punkte holen und diese sollten wir auch holen, denn ich bleibe dabei, dass ca. 80 Punkte für den Aufstieg notwendig sein werden. Dies umso mehr, als dass Kiel und Lübeck sehr nah an die 40 Punkte aus der Hinrunde herankommen werden. Insofern ist ein Sieg gegen den Lokalrivalen Nachwuchs und den zukünftigen Deutschen Meister Nachwuchs Pflicht. Wenn wir in Erfurt dann noch mindestens einen Punkt holen, dann glaub ich daran, dass wir in der Rückrunde noch aufholen können. Sprich: Mit 44 Punkten in die Winterpause zu gehen, wäre schon grossartig.
So diese ganzen Rechnereien waren bei der anschliessenden Jubelparty kein Thema. Und seien wir mal ehrlich: Auswärtssiege werden irgendwie nicht langweilig. Ich könnte das jedes zweite Wochenende geniessen. Alles über die Jubelparty sagen eigentlich die ganzen Bilder hier auf der Seite aus, Worte können das nur bedingt beschreiben.
Danach ging es wieder zum Bus. Dieser wurde auf der Rücktour von zwei Millerntoristen und Heiko verstärkt. Während sich erstere in Kartenspielen versuchten, vertrieb sich letzterer mit komischen Einlagen die Langeweile. Erst alberte er rum, dann drehte er immer an der Leselampe, die wir wegen Blendgefahr ausgemacht hatten. Als dann die ganze Bank „Oh Heiko“ stöhnte, da meinte er nur, dass sollen wir noch mal machen, das klänge so gut. Naja, insgesamt war es aber auch eine entspannte Rückfahrt und einen aufgedrehten Fanbeauftragten erträgt man da auch mal.
Ansonsten habe ich noch das Quiz gewonnen, habe aber meinen ersten Preis (eine Flasche Becks Gold) mit dem 3. Preis (eine Flasche Astra) getauscht, da so Martini zu einem Bier kam, was ihr schmeckte. So trank ich meinen einzigen Alkohol an diesem Tag aus einer 0,33 Flasche Astra. Es ist nebenbei auch mal sehr schön, eine Auswärtsfahrt vollkommen klar und nüchtern zu bestreiten. Und fiel in unserer Reisegruppe, welche u.a. aus drei bekennenden Nichttrinkern bestand, absolut nicht auf. Wird auch wieder Partyreisen geben, aber so ein entspannter Auswärtssieg beim Tabellenletzten hat was.
Von den Storchen gefressen wurde dann am Sonntag unsere 2. Mannschaft, die nun endlich Mitten im Abstiegskampf steht. Zwar spielen die Jungs eigentlich sehr guten Fussball, aber durch individuelle Fehler und durch mangelnde Knipserqualitäten bringen sie sich immer wieder um den Lohn der Arbeit. So müssen wir an der Sternschanze ein komplett neues Gefühl kennen lernen. Das Gefühl des Abstiegskampfes. Und seien wir ehrlich: Es wäre ärgerlich, wenn es soweit kommt. Denn die Verbandsliga ist halt nicht das gleiche und es wird dann immer schwerer junge Spieler zu uns zu lotsen. Denn wenn wir Verbandsliga spielen, dann können die auch bei einem der dann zahlreichen Lokalrivalen bleiben. Bleibt nur zu hoffen, dass unsere Jungs den positiven Trend irgendwann in Punkte umsetzen und damit die Klasse halten. Aus einem Doppelaufstieg wird diese Saison allemal nix mehr.
Leider kommen auch nur noch durchschnittlich 200 – 300 Zuschauer an die Schanze. Auch dies ist eine Entwicklung, die sehr schade ist. Dieses Team, welches eigentlich sehr sympathisch ist und wirklich guten Fussball zeigt, hätte mehr Unterstützung verdient. Und mit mehr Unterstützung würde es vielleicht auch mal wieder zu Punkten reichen. Insofern würde ich mich freuen, wenn bald alle meine Leser zur Schanze pilgern würden und unser Team unterstützen würden. Und irgendwann müssen wir doch mal den Zuschauerrekord an der Schanze brechen, welcher bei ca. 1500 Zuschauern liegt.
Kommen wir zu dem positivem. „Der Amateur“ hat sich prächtig entwickelt. Natürlich wird das herstellen dieses kleinen Infoblattes irgendwann auch mal arbeit werden, aber zur Zeit macht es doch sehr viel Spass. Glücklicherweise haben sich einige Leute gefunden, die regelmässig was schreiben und auch ein regelmässiger Verkäufer hat sich in Orsen gefunden. Ach ja: Alte Exemplare kann man unter www.deramateur-stpauli.de nachlesen, wobei ich auch hier zu faul bin daraus einen wirklichen Link zu machen. Aber abtippen, das könnt ihr ja vielleicht noch.
Das Wochenende klang mit einem kleinen Dombummel aus, welcher zusammen mit der U 23 Mutti und seiner Freundin durchgeführt wurde. So kam ich beim Runterschleppen der ganzen Kisten der U 23 mal in den zweifelhaften Genuss die Katakomben unter unserem Stadion/Klubheim kennen zu lernen. Leute ich kann euch sagen, kein schöner Anblick. Der Bau eines neuen Klubheimes wäre wahrscheinlich eine der besten Investitionen, die dieser Verein je tätigen könnte.
…Ein Nachtrag zur Gazetta vom letzten Heimspiel: Ich habe mir erst so spät den „Wohngemeinschaft für Dummies“ Artikel durchgelesen, dann den aus der Ausgabe davor gesucht, auch gelesen und ich muss sagen: Ganz grosser Schreibsport. Die Artikel haben absolut nix mit Fussball zu tun, sind aber so zum Schreien komisch und so wahr, dass alleine dafür die Anschaffung der letzten beiden Gazettas lohnt. Es müsste noch Restexemplare im Fanladen geben.
… die verschärfte Nachwuchsarbeit, welche unseren Spielern nun Patenschaften mit Jugendmannschaften bringt und unserem Torhüter Trainingseinheiten mit A-Jugendlichen. Aus meiner Sicht ein ebenso begrüssenswerter wie überfälliger Schritt. Man kann nur hoffen, dass die Spieler diese Aufgabe auch er