Norbert regt sich auf vom 14.12.2005

 

über

Hauptstadt der Nutten…

… gegen Hauptstadt der Thor Steinar-Träger

Wie singt Onkel Brux so schön? „Wir haben keine Wahl“. Und da uns der Spielplan mal wieder in den Osten der Republik verschlug mussten wir halt in den Osten fahren. Wie jede Auswärtsfahrt hatte auch diese ein Vorspiel. Der Fanladen schrieb nämlich in seiner ersten Mail, dass wir um 7:30 losfahren würden. Dies erschien mir doch sehr spät, aber nachdem ich das durch ca. 200 Routenplaner mit ca. 100 alternativen Routen und Einstellungen geschickt hatte, erschien mir das ganze eigentlich locker machbar. Umso entspannter wurde ich, als die Abfahrtzeit letztendlich um 7 Uhr sein sollte.

So versammelte sich die früh kommende Meute schon gegen 6:15 am Abfahrtsplatz. Der Autor dieser Zeilen nahm zum wiederholten Male ein Stück die Bahn, um dann mitgenommen zu werden. Das erstaunliche dabei war, dass meine Mitfahrgelegenheit bereits kurz nach halb sechs auf mich am Bahnhof wartete, wobei eigentlich 5:45 ausgemacht war. Unglaublich, dass Menschen um diese Uhrzeit zu früh sein können.

Wir waren pünktlich und so war es eigentlich auch der Rest der Busbesatzung. Es standen auch schon zwei Busse bereit, diese waren jedoch die USP-Busse, während unsere Busse noch auf sich warten liessen und uns warten liessen und uns warten liessen und uns zur Abwechslung weiter warten liessen. Der Nichtraucherbus kam dann immerhin 6:55, während unser Bus kurz nach sieben erst am Klubheim eintrudelte. Kurz unsere Plätzebesetzer nach vorne geschickt und schon konnte es sich unsere „Auswärts immer“-Gruppe in den ersten Reihen bequem machen.

Nach der Entschuldigung des Busfahrers für das Zuspätkommen wussten wir bereits, dass es ein schöner Tag werden könnte. Die Ausrede war ungefähr das Fadenscheinigste das ich in meinem Leben gehört habe. Als Richter hätte ich dem nie geglaubt.

So kamen wir verspätet los und mussten nun eigentlich wieder Zeit gut machen. Aber zu allem Überfluss war das Klo (was bei dieser Jahreszeit verständlich ist) nicht nutzbar und man kann gewissen Leuten ja auch nicht klar machen, dass sie in solchen Situationen aufhören sollten, sich mit Bier volllaufen zu lassen. Ich gucke jetzt ja keine Chaot(iker)en direkt an ;-) Ansonsten war die Stimmung zu diesem Zeitpunkt auch aufgrund der gekauften Bravo und der Feststellung, dass Robby W. den „fick mich“-Blick hat, sehr gut. Das sollte sich ändern.

So ging es langsam und mit einigen Pinkelpausen in Richtung Erfurt. Gerade als wir bei Seesen die Autobahn verlassen wollten erreichte uns die nächste Horrormeldung. Ein USP Bus war liegen geblieben und daher mussten wir unsere wenigen leeren Plätze nutzen um die Jungs einzusammeln. Bei aller Hektik und Verspätung - das ist absolute Ehrensache. Leider waren die jedoch eine etwas andere Strecke gefahren, so dass wir erstmal wieder auf die Autobahn fahren und die dann einsammeln musssten. Kostete uns noch einmal ca. 20 Minuten und diese hatten wir schlichtweg nicht über.

Das erstaunliche daran war, dass genau der Bus seinen Geist aufgab, welcher am modernsten aussah. Gerüchte über einen leeren Tank machten die Runde, aber laut den später bekannt gewordenen Infos soll die Panne doch einen anderen Grund gehabt haben. So wurde es nun eng in unserem Bus, aber insgesamt passte das alles.

Nun begann eine Abenteuerfahrt über schlecht ausgebaute Landstrassen, welche auch noch durch Pinkelpausen unterbrochen wurde. Wir sahen uns bereits erst zur 2. Halbzeit eintrudeln, da es überhaupt nicht voran ging. Dann wurde die Landstrasse jedoch wieder breiter und wir holten schnell Zeit auf. Erfurt war 20 vor 2 erreicht und wir alle hatten die Hoffnung, doch noch relativ pünktlich zu kommen. Leider machten wir noch eine Stadtrundfahrt, da die Anfahrtsbeschreibung in „100 Tips“ sich – nachträglich – als ziemlich umständlich herausstellte. An der Schanze hat mir dann jemand erzählt, dass das eigentlich ganz einfach sei und man nur der B 4 immer weiter folgen musste. Nun ja, wenn wir dies denn gewusst hätten.

Glücklicherweise liess man mich direkt vor der Haupttribüne aussteigen, so dass ich kurz nach Anpfiff da war und meinem Job nachgehen konnte. Vorher hiess es aber noch die hinterlegte Pressekarte (die nebenbei – und dies sei hier auch mal gesagt – immer vorzüglich von Fabian Kieselbach organisiert wird) abzuholen. Das Spiel läuft schon. Es steht 1-0 für Erfurt. Und da kommt echt an diese „Infokasse“ ein älterer Herr, der fragt, ob es Bayern-Karten (die spielen in der Vorbereitung gegen Bayern) hier gebe. Der hat echt einen Fanschal um, aber als er die Info bekommt, dass es die am Stadion nicht gebe, da dreht er unvermittelt ab und verschwindet. Grosses Tennis. Überhaupt faszinierend, wie viele Leute ca. 10 Minuten nach Anpfiff noch um so ein Stadion rum rennen.

Aber ich hatte zu arbeiten und so begab ich mich in den Innenraum (beinah wäre ich noch an einer widerspenstigen Türklinge gescheitert). So war ich zum 2-0 im Stadion, während meine Mitfahrer sich im Gästeblock noch peinlichst genauen Kontrollen und Ordnerschikane unterziehen durften. Da wurden wohl selbst die einzelnen Plakate genauestens daraufhin untersucht ob sie nun politisch korrekt waren oder nicht.

Nun stell ich mich beim Fotos machen ja immer eine Halbzeit vor die St. Paulikurve, eine Halbzeit vor die Heimkurve. Nur in Erfurt ist es so, dass es noch eine Art „Singing Area“ gibt, welche direkt auf der Gästeseite ist. Zwar auf der gegenüberliegenden Haupttribüne, aber doch relativ nah dran. Und genau davor musste ich mich aufgrund des Lichteinfalles stellen. Und Leute: ich kann euch sagen. Was da über einen sass sah nicht wirklich sympathisch aus. Militärjacken, Thor Steinar Klamotten etc. etc. etc. sprich: Da sass eine Horde Nazis. In diesem Moment spielte sich ungefähr folgendes ab: „Jetzt bloss nicht zeigen, was du bist, da musst du nämlich noch durch“ (aber dazu später mehr).

Das Stadion an sich ist keine Perle. Laufbahn und alte DDR-Architektur. Was nur etwas verwundert ist dass auch die eine neue ganz hübsche Haupttribüne haben. Warum haben eigentlich die letzten Popelvereine alle so etwas neu gebaut und warum haben wir das nie geschafft?

Zum Spiel (soweit gesehen): Da hätten wir locker auch nach dem 2-0 einen Punkt mitnehmen können. Gerade in der 2. Halbzeit waren viele Chancen da und hätten einfach nur besser genutzt werden müssen. Hinzu kam ein überragender Torhüter von den Erfurtern und eine grossartige kämpferische Leistung der Erfurter. Sie haben uns sozusagen mit unseren eigenen Waffen geschlagen. Was mich besondert ärgert ist Herr Dinzey. Er schafft es auch wirklich in einem Spiel alle etwas positiveren Gedanken zu zerschmettern. Da schnappt sich Luz den Ball, Arifi nimmt ihm diesen schon weg, was eigentlich schon ein Unding ist (wollte Luz doch schon gegen Bochum schiessen), und Arifi (Zitat eines nicht näher genannten: „Der ist noch von der alten Schule, der hört auf Ältere.“) lässt sich den Ball dann von unserem Danebenschiesser vom Dienst wegnehmen. Das entscheidende dabei ist, dass ein Anschlusstreffer zu diesem Zeitpunkt das Spiel hätte noch vollständig drehen können. Wenn man es nicht kann, dann sollte man das nicht immer wieder versuchen, Herr Dinzey. Insbesondere wenn sich andere Leute finden, die Verantwortung übernehmen wollen. Dann kann man die es auch einfach mal machen lassen. In der zweiten Halbzeit stürmt er dem einschussbereiten Luz auch noch mal so in die Parade, dass beide irritiert sind und am Ende beide verstolpern. Sorry, aber das war trotz des Tores eine glatte 6. Ebenso Shubi, der anscheinend den Schuss nicht gehört hat und in dieser Form nichts in unserer Elf zu suchen hat. Keinen Vorwurf will ich Schultz und Hauke machen, die beiden haben wenigstens gekämpft wie blöde.

Stimmungstechnisch war auf unserer Seite natürlich nicht viel los. Auf Erfurter Seite glänzte man mit unglaublich vielen Anti-St. Pauli und Anti-Jena Gesängen. Höhepunkt dabei war das „Ihr seid die Hauptstadt der Nutten.“ Warum der Faschoblock irgendwas von „Nazis St. Pauli“ brüllte wird wahrscheinlich auf immer sein Geheimnis bleiben.

In unserem Block soll es (und das glaube ich aufgrund eigener Beobachtungen gerne) erneut zu heftigsten alkoholbedingten Ausfallerscheinungen gekommen sein. Leute, es ist nun wirklich nicht so, dass ich alkoholfreien Fussball propagiere, aber wenn man gar nix mehr mitbekommt, wenn man auf unterstem Niveau pöbelt oder wenn man den Auswärtsblock mit einem Schlafzimmer verwechselt, dann sind Grenzen überschritten. Insbesondere junge Leute sind teilweise erschreckend voll. Leute, nehmt euch zusammen, lasst die Finger von zuviel Alkohol und trinkt nicht mehr, als ihr abkönnt.

Nach dem Spiel musste ich also wieder zu den Bussen. Aber erstmal auf Klo. Da steh ich also so am pinkeln und denk „Der Typ neben dir hat ja ne schicke Mütze auf“ bis ich feststelle, dass vorne auf die weisse Strickmütze „Thor Steinar“ gestickt ist. Oh ha… da fällt einem echt nix mehr zu ein. Auch ansonsten lief da teilweise echt sympathisches Volk rum. Ich kam aber unbehelligt zu den Bussen, auch wenn mich Ordner nicht über eine Absperrung lassen wollten, ich kurz neben den Hools stand und hoffte, dass mich nun keiner erkennt und mich dann durch die Büsche schlagen muss.

Danach begann die Rückfahrt. Diese mit einer Polizeieskorte bis zum Stadtrand, wobei es irgendwie überhaupt nicht störte, dass ein Bus einen anderen Weg nahm und plötzlich nicht mehr von Polizei begleitet wurde. Okay, Daniela sagte irgendwas an von „jetzt nur noch Autobahn“ und ich sah mich schon über Kirchheim, Kassel, Göttingen nach Hause fahren. In der trauten Vorstellung, dass wir bald wieder im Westen sind und uns dann über die A 7 gen Hamburg schlängeln würden, machte ich mich an meine Bilder. So nach 20 Minuten guck ich wieder hoch und stelle fest, dass wir in Richtung Leipzig, Dresden fahren. Oh ha. Das ist ein Umweg und so fuhren wir noch mal eine kleine Osttour, bevor wir bei Braunschweig wieder in den Westen der Republik kamen.

Ansonsten war die Rückfahrt nicht sehr stimmungsvoll. Warum zum Teufel müssen unsere Helden eigentlich immer Auswärtsspiele verlieren, deren Anfahrten sowieso schon nervig sind? Hinzu kam noch, dass eine unserer wenigen nüchternen Mitfahrerinnen beschloss ihre Ostallergie zu bekommen und gepflegt das Kotzen bekam. Natürlich auch nicht gerade hilfreich für Stimmung und gute Laune. Aber mit Tüten, Tabletten und gutem Zureden bekamen wir sie dann doch gut nach Hamburg.

Hier wurde ich noch von meinem Fahrservice nach Hause gefahren (danke dafür) und konnte mich kurze Zeit später in meinem Bett wieder finden.

Der Etat ist gesichert

Trotz dieses frustrierenden Samstages galt es Sonntagmorgen doch wieder unsere 2. Mannschaft zu unterstützen. Mal so nebenbei: Wenn ich so sehe, wer aus meinem Bus auch bei der 2. Mannschaft war, so waren das die ganzen alten Recken. Da frag ich mich dann doch ab und zumal, ob „ich bin so fertig“ eine Ausrede sein kann.

Leider hatte Kurt Hesse (jetzt Trainer von Neumünster) Recht, als er meinte „ihr ward auch schon einmal mehr“. Es wäre weiterhin schön, wenn die 2. Mannschaft wieder mehr Leute an die Sternschanze ziehen würde. Natürlich ist es keine einfache Saison, aber insgesamt wird hier Fussball mit Herz geboten und man entwickelt schnell Kontakt zu den Spielern. Ich wünsche mir noch einmal 500 Zuschauer an der Schanze diese Saison! Wobei das Spiel gegen Altona nicht zählt. Nachdem ich diese Sätze ungefähr alle zwei Wochen wiederhole berichte ich nun über das Spiel gegen Neumünster.

Meiner einer kam gegen 12:45 an der Schanze an, nachdem ich meinen Poppenbütteler Nachbarn eingesammelt hatte. Ausser vielen Ordnern war noch kein Mensch anwesend, so dass der Verkauf des Amateurs schleppend begann und ich mich mit tanzen warm hielt. Immerhin hatte das SSD neue Musik am Start, so dass wir diesmal nicht „It’s a long way to the top…“ hören mussten. Bereits anwesend war jedoch der Zampano/König/Diktator von Neumünster. Offizielle Bezeichnung dieses gediegenen Herrens ist „Chef des Sponsorenclubs“ aber eigentlich hatte er absolut das Sagen. Was man merkt ist dass Neumünster eine der grösseren Städte der 4. Liga ist, hatten sich doch insgesamt drei Journalisten auf den Weg gemacht, um ihr Team zu begleiten.

Dann kamen die Neumünsteraner. Und ich muss sagen, die waren zwar prollig, teilweise etwas eigenartig aussehend und durchschnittlich voll wie Eimer, aber ansonsten komplett korrekt. So gab es mit ihnen auch kein Stress. Während letztes Mal die Hannoveraner gerade mal eine Ausgabe der Stadionzeitung erwarben, haben die ca. 70 Neumünsteraner immerhin ca. 40 Exemplare gekauft.

Ungebetene Gäste jedoch waren die ca. fünf anwesenden Altonesen. Diese hampelten bereits die erste Halbzeit vor dem Gästeblock rum und in der Halbzeit wurden zwei von ihnen aus dem Stadion geworfen. Im Forum stand was von „Verteidigung gegen Nazis“ aber es fehlt mir so recht der Glaube. Allemal fand ich die Anwesenheit komplett überflüssig und nervig. Wenn man mit Neumünster eine Rivalität hat, dann kann man die gerne überall austragen, aber bitte nicht bei seinen eigenen lokalen Rivalen. Das wäre ja so, als wenn wir, wenn Dynamo Dresden da spielt, zum Lokalrivalen gehen würden, um da Dresdener zu provozieren (klar, das ist ein anderes Niveau).

Zum Spiel: Erste Halbzeit, keine Chancen, drei Tore. Zweite Halbzeit, unzählige Chancen, nur ein Tor. Immerhin finden unsere Amateure langsam besser in die Liga und nutzten die teilweise haarsträubenden Fehler der Neumünsteraner Hintermannschaft eiskalt aus. Aus meiner Sicht kommt die Winterpause nun zum falschen Zeitpunkt, da unsere Helden jetzt erst ins Rollen gekommen sind.

Ansonsten war stimmungsmässig nur bedingt was bei den Amateuren los. Die Neumünsteraner zeigten ein nettes Bengalointro, was jedoch – aus meiner Sicht vollkommen unsinnig – die Polizei auf den Plan rief, die erstmal Personalien aufnahm. Der Heimsupport entwickelte sich erst nach dem 3-0 und diesmal auch eher zart.

In der Halbzeit ging ich erstmal weitere Amateure verkaufen und kam dabei an den Zivis vorbei, die gerade von einem Polizeihund angesprungen wurden. Leider hat der Hund mein gemurmeltes „Friss ihn, Friss ihn“ nicht gehört. Handelte es sich doch um meinen Lieblingszivi, der mich schon einmal Fotos löschen liess.

Die zweite Halbzeit wurde auch mit viel Rumgealber in der Sandkuhle verbracht. Rose erzielte noch ein tolles Zeitlupentor und dann konnten alle glücklich und zufrieden nach Hause gehen. Wisst ihr, was das gute ist, wenn zwei Fotografen glücklich über den Sieg über den Rasen tanzen? Es kann sie keiner fotografieren. So blieb mein Tanz mit Elvis zu irgendeinem Weihnachtslied nicht für die Nachwelt erhalten.

Normalerweise berichte ich nicht über die Pressekonferenz, aber diese hatte diesmal echt etwas. Trotz der Niederlage lief Kurt Hesse zu grosser Form auf. Erst wurde er von Hermann als „wahrer Freund“ begrüsst, dann schnackte er noch nett mit Hossa und Daggi. Dabei zeigte er sich als sympathischer und netter Mensch. Der König von Neumünster verkündete noch auf Nachfrage, dass der Etat der Saison gesichert sei. Dies führte dazu, dass wir beim zählen der Tageseinnahmen einen neuen geflügelten Satz hatten. „Der Etat ist gesichert“. Zumindest für „Der Amateur“ gilt dieses, denn wir hatten eine Rekordeinnahme zu verzeichnen. Vielen Dank an alle „kannst behalten“-Spender. Nicht bezahlen musste jedoch Kurt Hesse und auch Coach Bergmann bekam sein Exemplar umsonst. Als er bezahlen wollte, meinte ich nur zu ihm, dass ich meinem Trainer doch kein Geld abverlangen kann. Er sagte dann nur „Du meinst, der ist wegen gestern schon gebeutelt genug?“ Immerhin ist uns der Humor nicht ausgegangen. Das ist doch eine Perspektive für die Zukunft.

Zuletzt noch einige Worte zu unserer Stadionsprecherin. Wer sie letzten Freitag „monoton“ oder „langweilig“ fand, der lasse sich von ihr mal schildern, wie sehr sie darauf geachtet hat die Werbemaßnahmen deutlich rüberzubringen. Da kann die Stimmung mal auf der Strecke bleiben und wenn man zum ersten Mal vor ca. 18.000 Leuten spricht, dann versteh ich es, wenn noch nicht alles perfekt ist. Ich fand es trotzdem gut und finde es auch an der Schanze sehr gut und alles Weitere wird sich mit der Zeit finden. Aber immerhin hatte sie schon eine eigene Autogrammkarte dabei (selbstgemacht als Unikat für einen Bekannten). Tja, und das alles kann ich so erzählen, weil sie erst um 16:20 beschloss, dass sie ab jetzt nicht mehr zitierfähig sei.

und dann war da noch…

… die Cottbusser in Dresden, deren Ausfall mit einem „Juden“-Plakat in Richtung Dresden man eigentlich nicht mehr kommentieren muss. Thor Steinar im Osten zeigt halt keine rechte Gesinnung (Achtung Ironie).

… Paulo di Canio, welcher auch endlich eine lebenslange Sperre oder einen schön schmerzhaften Knorpelschaden bekommen sollte, nachdem er sich erneut von den Lazio-Fans mit Hitler-Gruss verabschiedet hat. Waru